kichen Lehrer, die den Sinn Pauki Haben, öffnen ihren da;u geschickten Glaubens, Genossen ihre Cantzeln; und wv solches nicht füglich geschehen kan, machen sie darzu andere Gelegenheit. So hald eine hohe Obrigkeit dergleichen ertaubet, ist es ei« öffentliches Merck, welche-jeder, mann sehen und hören kan t und man kan alsdann zu öenenjenigen, die darüber un­gleich uktheilen, mit Recht sagen: sich­rer nicht ; Lüget mchr wiever einan­der ; wer seinen Bruder afrerredct - der askerredcr der Religion u. s. f. dieser Leute ihr lornm ist alsdenn ioconixerene. Lastet es eme Obrigkeit mit gewissen Einschranckungen geschehen, so pflegt man sich gern darein zu schicken; verbietet sie es aber gar, so lästet »,a» es ordentli­cher Wecke, und ausser dein Fall eines höher» Ruffs, der sich so dam auch fe- gäinoirctr muß/ bey der in der Frage vor- geschlagene» Weist iMlüg bewenden.

z. Ost ihre^Eiermp, tvdftir verschieb

Vene varunier anstößig r seltsam und duncket scheinen r in allgemeinen Ver­sammlungen , wo allerhand Leute Mit zugegen sinv, bester nicht gesuklgeff wikoenr

*<Cp, Anstössige Lieder sollen gar nicht ge- dultet werde» : Anstößig scheinende' muß man psillren lasten / wann der Anstoß- tzenenjeMgen confornr ist, dir in der Bi­bel vorkommen> weit Vergleichen Austöst k nicht in den Worten , noch in der Sa­che/ sondern in dem Leser liegen. Sun/ ekele gehören in keine Versammlung / m sie nicht verstanden werden. Die Seltsamkeit muß auch uutersuchs wer, heu; dann weil die gantze Lehre IEsu «aS seltsames ist, und von den wenigsten atßaffee wird, die sie vorgeben zu glau­ben, so kann es unser« Lieder« wol auch ßr gehtt^ Sonst beHrissigetfich das Ma>

1t

tische Vostk einer ausnehmenden Deut< kich/eit, kürtzer, gantzer u«d runder Aus, drucke /und weiß von keiner »tykiqse Worten , muß sich aber gefallen lassen, wann man ihre deutlichsten Redens-Ar­ten Ucht verstehet / wo die Sache» Ge, heimniffe sind.

4.Ostts ihren Abstchten nicht gemäst stk seyn solte m scltL^Koris oder Mit­teldingen sich auf kemerleyWtise aus­zuzeichnen % in Betrachtung, daß weder Christus noch feine Apostel etwas ge- than und gelehret / daraus man eineu

8in^ulLrismulN in ckocoro , Kleidern/

Mattieren, und dergleichen auffertichen Dingen abnehmen tönte; es Heister wohl: stellet euch nicht gleich der Welt, wir halten aber davor, die Wett heis­se hier so viel als die Gottlosen, und

nicht der m b*v 9&&*t ÄVAM Wohl-

stände

Leg». Wik halken davor, daß es ein gros- Pr Mrcheil py, wann ein jeglicher iw stimm Stande bleibet. Wann die MH, tiftheBauern und Bäuerinnen ihre im übrigen gantz ehrvare Tracht allemaht nach der Mode des Orts andern folten, wo ße waren/st würde es ihnen zu kost­bar fallen; so gehet es auch mtt denen Kurzertichen und andern StandS.Per, föne«, tzjr zu dnstr Gemeine gehören p sie kdiden sich schlecht und recht, wie es ohngksehr ihrem Stande «ach . Mit den wenizsten Unkosten geschehen kan Dlos ft Eitelkeiten zu imirieev/istdeN Gliedern etter Kirche GOttes unanständig. Weil man an« auch Kleider von allerhand Fakten , SMen, p«ngo«rpou^rc, Lvestn und dergleichen unter ihnen ge­währ wird, so find sie Mer andern de c-xvnirtt als ob sie zu WeMkniiK