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Hiermit haben wir Demselben, Geliebter Le­ser , unsere Meynung, so viel gedachte Beschul- digungs - Puncte anbetrifft, kurtzlich^ entdecket; und ob wir schon nicht vermuthen dürsten, daß hierdurch allen und jeden ein Genügen geleistet sey, so halten wir uns dennoch versichert, hier­mit redlichen und Wahrheit - liebenden Gemä­chern so viel gesaget zu haben, daß, der Verdacht wegen grober Jrrthümer und gefährlicher Mey- nungen, bey genauer Überlegung, wegfallen wird. Wir haben zwar noch von vielen andern Dingen gehöret, die man wieder uns hat; weil aber sel­bige auf verschiedene Art erzehlet werden, ohne daß wir wissen, wo wir es angreiffen sollen, so haben wir solche um so weniger beantworten wol­len , da uns sonsten solches zu thun leicht gewesen. Wir lassen diese wider einander streitende Be­schuldigungen sich unter einander selbst widerlegen. Dieses aber können wir nicht übergehen, daß uns mit Schmertzen zu Ohren gekommen > wie man aus unserm Gesirng-Buch fremde Sachen, und so gar Acheististhe und Spinosistische, so dem Vernehmen nach in diesem Lande Hartenistijche genennet werden, heraus ziehen wolle. Wir kön­nen nicht umhin, zu sagen, daß uns dieses in­niglich betrübet, und vor dem Heylande zu kla­gen veranlasset, welcher als ein Prüfer der Her­ren und Nieren weiß, daß wir vor allen sol­chen Dingen einen auffersten Abscheu und Greuel haben. Hierbey wünschen wir nichts mehr, als daß unö die Lieder, worin diese Sachen stehen,.

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