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n XII.

' Zuletzt können wir noch die vornehmste Be *

! f schwerde, so man wider uns hat, nicht mit Gtill-

l schweigen übergehen, daß wir nemlich der Lehre

' von Wiederbringung aller Dinge

t ' f zugethan zu seyn scheinen.

ir Hierauf ist unsere Antwort: Daß wir von it der sogenannten Wiederbringung aller Dinge

*o eben so urtheilen, wie der Herr Graf in seinem

r- Brief an den König von Schweden gethan,

st da er solches für einen Lehr-Satz halt > auf wel­ch chen die Neigung eines gottesfürchtigen und mit-

t; leidigen Hertzens gar leicht verfällt, welcher aber

!it aus der Echrifft keinesweges kan erwiesen

u werden. Übrigens halten wir dafür > daß diese

en Lehre den Seelen nachtheilig sey; daher wir

n, solche guch dargegen warnen, nachdem dieselbe

sie in Deutschland hier und dar starek getrieben

ts wird. Dasjenige, worzu wir die Seelen nach

n, allem unfern Vermögen zu leiten bemühet sind,

)\f ist dieses , daß sie das wievergebrachteHeil in

ei- dem Blut der Versthttrmg JEju Christi hier

>r. in der Zeit suchen, und darauf bedacht seyn-

in gen, sich von der Gnade GÖttes in Christ-

»er JESU versichert zu finden , und ihrem inner­st ffen zu schmecken die Gerechtigkeit, Friede und

5 * Freude in dem Heiligen Geist, worin das Reich

ite JESU hier in der Gnade bestehet, Rom. 8 , 17 .

ne und worauf dann sein ewiges Reich in derHerr-

ch lichkeit nachmals gewiß zu erwarten ist.

$ 2 Hier- 11.