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Sie können selbige durchaus nicht wollen,wegen -es göttlichen Saamens , den sie in sich haben, und wegen der Gebührt aus GE>ee , deren sie theilhafftig find, wie der Apostel Johannes saget i,Joh. 3, 9. Ein jeglicher, der aus GOtt ge- bohren ist, thut nicht Sünde, denn fein Saa- me bleibet bey ihm, und kan nicht sündigen, denn er ist aus GOtt gebohren. Womit wir jedoch die Sünde nicht wegnehmen, sondern mit eben diesem Apostel u Zoh. 1, 8 . bekennen : So wir sagen , wir haben keine Sünde, so ver­führen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Und da zwar die Sünde im Fleisch verdammet ist, dennoch aber im Fleische wohnet; so wissen wir auch sehr wohl, daß sie darin bereit lieget , um uns leicht zu umringen, Hebr. 12 ,u Doch dienet dieses, unserer Meynung nach, den Gläubigen nicht zu einem sanfftenHaupt»Küffen, sondern um sich alle Augenblick zu hüten, daß sie von der Sünde nicht übereilet werden, und sich stets unter einander zu ermahnen und zu warnen, Hebr. 3,1 z. Zumalen die meiste Sorgfalt wi­der die Sünde zu gebrauchen ist, die unter ei­nem guten Schein einzudringen suchet. 2. Tor. 71,9.4. So stehet es mit unserer Meynung in diesem Punet, daß wir auf der einen Seite zu der Behutsamkeit für höchstnöthig achten, immerfort Jacobi Wort in seinem Briefe Tap. r, 79 , »5. zu bedrucken , jedoch auch auf der andern Seite hier keine vollkommene Sicherheit kennen, ohne nur darin, daß wir in derAraffk GDttes durch den Glauben bewahret werden, i. Petr, 1, f.