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in seinen Dienst zu übergeben. Da muß es dann eines Gläubigen Hertzens-Lust und Freude feyn, daß er demjenigen lebe, und fty, und arbeite, und leide, welcher auch für ihn seinen LeibzumOpf» fer dargebracht hat; und daß sein gantzerWan» det, sein Beruff, sein Essen und Trincken, sein ehelicher Stand und sein eheloses Leben, u s w. in einer heiligen ehrerbietigen Furcht diesem HERRN gewiedmet sey, und alles vor seinem Angesicht eingerichtet werde. Wir glauben, daß er auch hierzu das Abendmahl nützlich anwende, und indem er Christ! wesentlichen Leib und Blur in demselben wahrhafftig genieffet, sowohl dem Leibe, als auch dem Geist und der Seele nach, darzu alle Krafft und Stärcke empfange. Und auf diese Art wird unserer Meynung nach das Leben eines Gläubigen recht befördert, wie es Galat. 2, io. heisset: Ich lebe, aber doch nun nicht ich, sondern Christus lebet in mir; denn was ich jetzt lebe im Fleisch/ das lebe ich durch den Glauben des Sohns GCttes, der michge- liebet hat, und sich selbst für mich dargegeben. Und also trifft auch der Seegens-Wunsch Pauli ein i.Thessal. 5, rz. Der GGCC des Friedes heilige euch durch und durch, und euer Geist gantz, samt Seele und Leib, müsse unsträflich behalten werden bis auf die Zukunfft unstrs HErm JESU Christi.
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