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niß, daß wir für gewiß halten: Daß in dem Abendmahl, mit dem Brodt und Wein, die Gläubigen durch ihren Glauben den wahren wesentlichen Leib und das Blut JESU Christi empfangen und geniesten Und dieses glauben wir mit solchem Ernst, daß wir das Abendmahl des HSrrn deswegen für eine himmlische und Göttliche Mahlzeit halten. Wie wir solches auch in dem Bekauntmß der Ref-rmirren Art. XXXV. nicht anders lesen, indem darin ausdrücklich stehet: Inzwischen fehlen wir nicht, wenn wir sagen, daß dasjenige, was von uns gegessen und geeruncken wird, der eigene und natürliche Leib, und das eigene Blüe Christi Und ferner, da die Gläubigen, auch nach dem Leibe, Tempel und Wohnungen GOrees genennet werden/ i.Cortnth.6, 19.20. ja so gar Christi Fleisch und Bein, Ephes. 5,30. und es von ihnen heisset, daß sie den Saamen der Unverweßlichkeit in sich haben, i.Cdrinth. ,5. so glauben wir ebenfalß, daß in Ansehung des Leibes, so fern derselbe nemlich des HErrn ist, nach r.Corinth.6, 1?. und eine himmlische Speise und Tranck fassen kan, das Essen und Triucken im Abendmahl keine blosse aufferliche Verrichtung sey, gleichwie anderes Essen und Trincken, sondern daß derselbe auch dadurch er- qvicket, geheiliget, und fähig gemacht werde, um nach dem gantzen Sinn JESU Christi, welchem er geheiliget und aufgeopffert wird, sich freywillig aus einer zärtlichen Liebe zu JSSU, Bs in