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Rleinen nicht ärgern, sondern denselben mit ihrem Wandel Vorgehen, und also ihre Kinder, als Kinder GOtteS, vor GOTT heiliglich leben und aufwachsen, auch unsträflich bewahret werden möchten. Und wie viele Eltern findet man, welche daran nicht gedencken, und sich bloß durch die fleischliche natürliche Kinder-Liebe bey Erziehung ihrer Kinder täglich die Augen verblenden lassen; oder es immer für wichtiger achten, ihre Kinder zu einem äusserlichen bürgerlichen Beruff aufzuziehen, als demTaufBund derselben aufs genaueste nachzukommen; ja welche ihnen selbst zum Aergerniß gereichen, daher sie dermal- eins das Wort des Heylandes treffen wird, daß einem solchen Menschen nützlicher wäre, daß ein Mühlstein an seinen Hals behänget, und er in der Tiefe des Meers erfäuffer würde, Matth. 18,6.
VI.
Zn dem Abendmahl, sagt man, daß wir die wesentliche Geniestung des Fleisches und Blutes JESU Christi, nach Leib, Seele und Geist, glauben.
Antwort: Dieses ist warlich unser Glaube. Wir bezeugen stets aus der Fülle unstrs Hertzens, und mit der tiefsten Beugung und Ehrerbietung unserer Seele für dieses tiefe und allen wahre» Liebhabern JESU Christi so gestegaeteGeheim-
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