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rer Tauft an in der empfangenen Tauf- Gnade bewahret werden mögen. Der geliebte Leser be­sehe hiervon dem Brief an Se. A-nigl Majest. in Schweden Art, ix. und fty hiernächst ver­sichert, daß die allda befindliche Worte des Herrn Grafen aus der Fülle feines Hertzens hervorge- flössen. Wir stimmen denselben allesamt, als theuren Wahrheiten, bey, und ruffen den Vater im Himmel, um seines Kindes JESU willen, mit inbrünstigen Hertzen an, daß doch vielen Menschen, zu Einfehuug dieser wichtigen Sache, die Augen möchten geöffnet werden, welche mit der Auferziehung der Kinder, von ihren ersten Jahren an, so leichtsinnig undunverantwortlich verfahren, als ob sie keinen TauftBund zu beob­achten hatten, und die darin gescheuchte Gnade sie im geringsten nicht angienge. Glaubten vie­le Eltern mit Ernst, was zum Wesen der Tau­fe gehöret, und stellten fie sich recht vor dieWich- tigkeit eines zwischen ihren Kindern und GOTT gemachten Bundes, und wie Krafft desselben ih­re Kinder in dem ewigen Versöhnungs - Blut JESU Christi wahrbafftig zu Kindern GOt- tes geheiliget und angenommen worden, sie wür­den gewißlich mit grösserem Eifer darauf bedacht ftyn, ihre Kinder in einem so theuren Gnadeu- Bunde zu erhalten, und ihnen die Schmertzen einer hernach so schwer fallenden Bekehrung zu ersparen. Auch würden sie . um ihrer Kinder willen, in der heiligen Gegenwart GOttes, als in ihrem Element, zu leben suchen, damit fie die

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