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günstiges Urtheil gefallet, als die uns verurtheilet haben; jedoch halten wir dieses für keine Untersu­chung, wenn einige sich die Mühe genommen, ver­schiedene Stellen aus Historischen Erzehlungen und heraußgegebenen Schrifften zu ziehen, und daraus dieses und jenes nach ihrem Belieben zu folgern, oh­ne daß sie uns, oder diejenigen, so uns kerinen, we­gen unsers eigentlichen Sinnes persönlich befra­get hatten.

Es ist in den Geschichten eine der gantzen Welt bekannte Sache, daß die Gemeine der Böhmischen Brüder nicht erst neulich in diesem Jahr-Hundert ihren Anfang genommen, sondern bereits vor den Zeiten der Reformation in Böhmen geblühet, und das kleine Häuflein gewesen, welches zur Zeit der Hußiten in den damaligen grossen Religions-Un­ruhen, von dem Haussen derblinden Gferer sich ab­gesondert, und von ihrem damaligen König, Georg von Podiebrad , die Freyheit für sich ausgebeten, daß sie in einen abgelegenen Ort zwischen Schlesien und Mähren entweichen, und allda vor sich in der Stille leben dürfften, welches ihnen auch vergön­net worden. Sie haben also bis auf das Jahr 1517. da die Reformation durchzubrechen begonte? bey 6o. Jahren still und friedsam, als Brüder und Schwestern, unter einander gelebet, und sich beflis­sen, dem Evangelio würdiglich zu wandeln, wie sie denn auch von ihren Römisch-Catholischen Nachbarn gantz ungekranckt gelassen worden. Die­ses kleine Häuflein hat unter der Reformation nicht abgenommen, es haben auch die beyden Reformatores A 3 bey