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Einige wohlmeynende und unpartheyische Gemü- Iher, welche lieber mit eigenen Augen sehen, und mit ihrem eigenen Verstände urtheilen, als mit dem allgemeinen Gerächt sich behelffen wollen, haben sich die Mühe genommen, ihr Urtheil aus der erstenHand zu holen, und sich mit diesen Leuten in Bekannt­schafft einzulaffen, worauf sie nach demjenigen, was sie an ihnen zu finden geglaubet, von ihnen geur- theilet haben. Andere haben sie alsofort, ohne ge­hörige Untersuchung der Sachen, als eine neue Serie, ausVorurtheil verworffen, verketzert, und denselben allerley Meynungen zugeschrieben, die man gemeiniglich bey einer zum Vorschein kommenden Menschlichen Gesellschafft zu vermuthen pfleget. Sie haben hierzu allerhand Muthmaffungen aus ihren Redens-Arten, aufferlichemBezeigen, und der­gleichen, gebrauchet, und die wunderlichsten Folge­rungen daraus gezogen, welche alsdenn aus verän­dern Hand sogleich als Wahrheiten ausgestreuet, und jederman bekannt gemacht worden.

Unpartheyische Gemüther, denen es an Gelegen­heit fehlet, die Sache in der Nahe zu betrachten, bleiben indessen zwisihen beyden im Zweiffel, was sie davon glauben sollen. Und solchen leget die kleine Gesellschafft dieser Böhmischen und Mährischen Brüder, die sich in diesem Lande niedergelassen, ge­genwärtige Blätter vor Augen.

Wir lassen es an seinen Ort, und zur Untersu­chung eines unpartheyischen Gemüths gestellet seyn, ob unter denen, welche die Sache gründlich un­tersuchet haben, sich mehr befinden, die hievon ein

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