W ( 47 ) Ak­nen einem jeden die Freyheit zu lassen wä­re , zu glauben, wie und was er könte. Hier ist eine Christliche Klugheit vonnö- then, daß man mit Paulo wisse die Schwachen zu gewinnen, und jeder­mann allerlei zu werden, um allenthal­ben an die Seelen zu kommen, i. Cor. vers. 2,2.

IV.

In Ansehung des äußerlichen Gottes­dienstes, damit solcher, so viel möglich, in der Christenheit gleichförmig seyn wogte, könte man sich über folgende Puncten leicht vergleichen : u) Ware in Anse, hung der Kirchen-Ceremonien die^ilco- k»l. Kirche in Engelland, als ein medius terminus zwischen denen Protestanten und Catholicken zum Muster zu legen; und rnüssn wir allhier die Lehre Pauli zum Grund setzen, wann er sagt: wir ver- kragen allerlei , daß wir nicht: dem Evangelio Christi eine Hindcrniß ma­chen. i.Cor. §. v. i2.

r.) Tauff und Abendmahl könten, was die Ceremonien betrifft, nach löblicher gut hergebrachter Gewohnheit, nur daß der Lxoicilmuz bey dem einen abgeschafft, das Brod- brechen aber bey dem andern statt finden mögte, gehalten werden; und müste man über die Art und Weise nicht disputiren, damit dadurch denen Schwa­chen, die darinnen keine grosse Verände­rung

*? Wie her äufferlichr Gottes­dienst nach einer all­gemeinen Erbauung ru bestellm wäre-