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darüber sich niemcchls zu trennen, sondern beständig, in der Einigkeit des Geistes, in einer Gemeine zusammen zu halten, inEr- wegung, daß die Menschen in Begriffen, welche die Geheimnüße betreffen , wegen ihren gantz ungleichen Fähigkeiten, nicht einerley Meynung haben können, denen Die übrige Streit - Fragen, welche die «brigm Christliche Gemeinen noch untereinander Streu- getheilet halten, gehören nicht zu denenje- Fragen, nigen Glaubens-Am'ckeln , welche die ei- Lehre der Seeligkeit ausmachen; und dar- rie^rey^ über also einem jeden die Freyheit müste beit gelas-Mlaffen werden , solche zu erklären und sen werden anzunehmen; nachdem einem GOtt dar­zuglauben zu die Fähigkeit zu geben, vor gut finden was er n>n$. Hieher gehören r.) die Frage von * der Gnaden - Wahl. *.) Die Frage von der Vereinigung der beyden Natu* ren in Christo, z.) Ob es ein Fegfeuer, oder ein dritter Orr gebe, wo die abge­schiedene Seelen, bevor sie zur Anschauung GOttes gelangen, oder verdammt wür­den, hinkamen ? 4.) Ob man Vorbit- Le bey denen verstorbenen Heiligen suchen soll, oder nicht ? 5.) Ob und wie es ei­nem Christen möglich sey, in diesem Leben zur Vollkommenheit zu gelangen ? 6.) Ob ein tausendjähriges Reich des Meßia hi§r auf Erden statt finde, und eine Wie- derbringung aller Dinge zu hoffen sey? rc. und so viel in Ansehung der Lehre, worin,