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uns dagegen entschlieffen, bey denen kla­ren , deutlichen und einfältigen Worten Christi stehen zu bleiben; ohne weiter zu fragen und zu grübeln, wie dasGeheim- nüs, Las hier gantz Göttlich ist, der na, türlichen Vernunfft mögte begreifflich ge­macht werden. Doch, wann wir allhier wollen, daß dieses Geheimnüß nicht soll der Vernunfft begreifflich gemacht wer­den ; so wollen wir auch, daß man uns keine Gedenck-Bilder und Meynungen darüber inKopfsetzen solle, welche denen al- leremfältigsten und deutlichsten Begriffen der Sinnen schnurstracks zuwider lausten; dann wo wir dieses in einem Glaubens- Artickel zulassen, so begeben wir uns aller Prüfung, und sino vor denen grösten Jrr- thümern nicht mehr sicher. Die Vernunfft kan alle Geheimnüsse, die ihre Begriffe übersteigen, wohl annehmen, so bald ste nur glaubet, daß sie Göttlich seyen ; sie kan aber keine eintzige von allen denen an­nehmen , welche gantz wider ihre sinnli­che Begriffe anstossen; Noch vielweniger etwas, das sich selbst widerspricht, vor eine Wahrheit erkennen. * Diese Anmerckung ist hier in Ansehung der Reformirten Kir­chen allerdings nöthig; gestalten, wo man ihnen etwas von einer Verwandlung des Brods in den Leib ^risti, oder von einer

Cör-

* Besiehe hierüber die ru Ende mit angefügte Nota: VIII, Lettre de Mr. Leibnitz,ad $.io.