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GrosseDe- grossen Ertz-Bischoffs von Ombrsy kr. 5s- much des lignac de laMoth« Fcnclon. Dieser , als EnÄnä" rr sähe, daß seine sonst nicht übelgegrün, Et-tz-Vi- bete Lehre von der reinen Liebe GOtteS, fa.osss zu viele Bewegungen in der Kirche verursach > Cambray. te, und endlich den gantzen Varic-n zu Rom verleitete, diese und andere daraus folgende Lehr-Sätze, als verdächtig, ungegründet und irrig zu verwerten; so hatte derselbe keinen Anstand, seine darüber herausgekommene Schrifften , weil er darinnen von denen Ausdrücken, und Redens - Arten der Kirchen abgewichen wäre, zu wiederrufen , und (jnaudimm apud litmtos cxcmplum ) in seinem eigenen Kirchspiel zu lesen verbotten. Dieses mag wohl eine rechte Selbst, Verleugnung heissen, da man, um die Eintracht in der Religion zu erhalten, lieber den grossen Götzen, ich meyne die Selbst, Liebe und den Eigendünckel vom Throne stür- tzet; ich bin auch der Meynung, daß eine solcheDemuth, da man alle eigene Weiß- heit aufgiebt , GOtt ein weit angenehmeres Opffer ftyn mag, als wenn man solche, auf alle Art uud Weise, im Ansehen zu erhalten, und eigne Meynungen andern als unfehlbare Glaubens, Artickel auf, zudringen bemühet ist. Ja, es hat der Herr vonkeuelon, durch seine folehrsame, bescheidene und sanfftmüthige Aufführung seinen Anhang nicht vermindert; vielmehr
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