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Prediger nichts anders ihnen vottkaaen,als was zu ihren Absichten in der ki-mt dien­lich, und sie dabeh noch immer, cerwmoäo, in der Gemeinschafft der Kirchen erhalten tönte. Zu dem Ende mögte man auch noch ferner darauf sehen , daß überhaupt der Geistliche Stand mit tüchtigen Subje&i* versehen würde; damit auch von dieserSey- ten, denen SepsrEer, , alle Steine des AnstosesauS demWegegeräumet würden; also solte man durchgehends darauff be­dacht seyn , die Cantzeln mehr mit ftom- men als gelehrten, mehr mit heiligen als beredsamen, mehr mit sanfftmüthigen alS mistigen Lehrern zu besetzen; wiewohl diese Eigenschafften, nachdem sie sich beysammen finden,auch einen desto vollkommenem Pre­diger ausmachen. Unterdessen, so hat man Hey diesem Amt doch immer ungleich mehr auf die Gaben des Geistes , als auf die Gaben der Schul zu sehen; damitmallwe- ge unsere Predigten, nicht allein aus dem Wort, sondern auch in der Krafft, bestehen mögten; dieses alles würde sonder Zweit­fel die Frommen gar bald zusammen in ei­ne Heerde bringen : Weil sie auf solche Weise die rechte Stimme ihres Ertz-Hir- ten JEsu Christi hören würden; davon er stlbsten spricht : Meine Gchaafe hören meine Stimme und folgen mir nach. Ioh. r«.v» z.

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