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alles zurechte bringen, denn sie verträ- gee alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles nach r. Cor. i z.

7. Sie weiß der Schwachen ihre Gebrechlichkeit Z« tragen , und hak nicht Gefallen an sich ftlbsi ib. 15.*. 1.

Wo nun Liebe ist , da ist auch Christus, und wo Christus ist, da ist auch Wahrheit.

Diese Liebe aber müste auch bey ihnen VII Platz finden; deßwegen waren sie stets und ^.d wor- nachdrücklich zu vermahnen , chaß sie sich zu man sie alles Schänden und Schmähens gegen hinwiedev- Lie Prediger und den öffentlichen Gottes, um änhal- dienst enthalten, gemeine Ordnung nicht ,ou * stören^ denen Schwachen keinen Anstoß, und denen Frommen , welche die Ver­sammlung lieben, keine Aergernüs geben, sondern sich in ihren Schrifften und Re­den bescheiden, friedsam und Christlich ver­nehmen lassen solteN. sie aber dawi­der handelten, so hatte es die Obrigkeit billig zu ahnden; nicht, als ob marnhnen dadurch ihre Gewissens-Freyheit kräncken wolte; sondern weil dadurch die gemeine Ruh und Ordnung gestöret würde,als mit derenVcrletzung keine^olersutzbestehen kan»

Man müste ihnen ferner vorstellen , daß ihr Eifer zu hefftig , ihr Urtheilen vom Predig-Amt lieblos , ihre Absonderung unerbaulich, und ihre Aufführung unor­dentlich wäre; daß sie von denen Geistli­chen, die ohnedas eine schwere AmtS-Bür-