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lassen den Kopf hängen, und haben allen Muth verlshren, damit werden sie zu ih­ren Beruffs-Geschafften untüchtig, kön» nen keine Arbeit' mehr recht vertragen, mit dem bloftn Beten ist es auch nicht ausge, richtet, sie verfallen dabey in Nahrungs- Mangel , bedienen sich harter schlechter Kost, welche ihre zähe Säffre noch mehr verdicken, und ihrer ohnedas baufälligen Hütten wenig Stärcke und Feuer geben; und also führen sie ein elendes jämmerli­ches Leben , und verdienen deßhalben in alle Wege, daß man sich ihrer recht mit­leidend und zärtlich annehme; dann sie sind unstreitig ehrliche fromme Leute, die gute Absichten haben; aber nur nicht wissen, wie sie dazu gelangen sotten.

Diese arme Leute sotten also mehr utt- L seteBarmhertzgkeit rühren, als die ohne- derfahttn ländliche Regungen des Hasses und soll. der Verbitterung in uns aufbringen; an statt sie zu verfolgen, sotten wir ihnen Gu­tes thun ; anstatt sie zum Land hinaus zu jagen, solten wir unsere Prediger durch sie üntreibeu, ihres Postens desto sorgfältiger wahrzunehmen; an statt sie durch unsere böse Lebens-Art zu verwirren, sotten wie sie durch ein thättges Christenthum über, zeugen, daß sie Unrecht hätten , sich von uns abzusondern; Cs würde sich sodann der 5ep-,rsrismu5 bald von sich selbst verlie­ren ; die Liebe, ja die Liebe allein würde

alles