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etliche mal, doch muß fortgefahren werden, bis zur völligen Heilung, welche lnsgernein nicht lange aussen bleibet. Bey diefer Kranckheit ist zu mercken, daß kein kaltes Getrancke darfm denMundegenommen, wie auch dre fcharffc Luft felb- sten fo viel als möglich gemieden werden. Der Preiß ist hievon i.auch i-Gulden.
4.) Eine Essenz, die heftigsten Zahnfchmerhen zu lindern; man thut davon etliche Tropssen mit Baumwolle in den leydenden Zahn, fo er aber nicht hohl, legt man es um das daran sizende Zahnfleisch , wenn es vorher mit einem Zahnstocher blutend gemacht worden.
Dein allzustarcken Umfressen von der Faulung in den Zahnen zu stemen,ninit man 15-bis 2,0. Tropssen aufBaum- wolle und überfahret dauttt die Zahne von innen und aussen,, wöchentlich ein paar mal. Wo man mercken folte, daß die Zähne einen Ansatz zur Faulung haben, welches man an den kleinen fchwarzen oder gelben etwas eingegrabenen Flecken , die sich an dem Glasur der Zahne hier und dar aussern, leicht abnehruen kan , wird es zur ferneren Erhaltung wöchentlich einuial auf eben angezeigte Art gebraucht, gute Dienste thun.
Zahn - und andere Geschwühre oder Abscesse in dem Munde, welche noch keinen fistulösen Grund haben, noch von dem Beinfresser, splitterichten Zähnen, oder deren Wurtzeln herrühren, zu heilen; wenn sie zu rechter Zeit geöffnet worden, damit ausgespritzet, und mit Charpie auf gehörige Art angewendet. Es können zwar auch Fistuln, und von
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