-s Mb ) ö ( sm

Jugend, (indem ich sonst nicht viel mehr thun kan) mit Ressen zuzubringen, denn ein Ort kan mich nicht nähren; Hab ich aber Mittel, so bin ich noch übler daran. Das weiß jederman , ein Mann der etwas rechtes gelernt, wird nicht gerne das Seinige verzehren. Man lernt Kün­ste, um davon zu leben. Eine Stadt kan zwar viele Chi- rurgos ernähren , aber selten einen Mann, der sich auf die Wissenschafften des Mundes und der Zähne leget. Fünffzig ausgezogene Zähne bringen schwerlich so viel ein, als offt eine Amputation, oder ein Beinbruch. Gesetzt aber, man hätte es nicht nöthtg, und wolte auch hieran nicht dencken; wo soll denn ein Mann, der doch gerne ein nützliches Mitglied des gemeinen Wesens seyn wolle, ge­nug zu thun bekommen, um immer vollkommener zu wer­den, oder wenigstens das nicht ohne grossen Fleiß erlernte, nicht zu vergessen?

Dieser Haupt-Hinderniß zu samt den andern beyden, und allen die sich weiter zeigen möchten , wird nicht eher abgeholffen, als bis die Welt mehr vernünfftige Selbst­liebe, mehr Sorgfalt vor ihre Erhaltung bekommt; folg­lich aufmercksämer wird auf des Mundes Wohlstand, als von welchem doch die im Leben so annehmliche Gesundheit in den meisten Stücken abhänget. Welches ausführlich zu beweisen allhier zu weitläufftig, auch wohl überflüßig wäre.

Ich berusse mich ans das allgemeine Gerüchte, um keiner eitlen Prahlerei) beschuldiget zu werden, wenn ich behaupte, daß bisher in Teutschland schier niemand mir

wissend