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durch Kunst gemachte an deren Platz setzen, welche ihre Stelle, theils was den Nutzen theils die Zierde betrifft, vertretten; gefährliche Verblutungen hemmen; die vielerlei) Kranckheiten des Zahn -Fleisches, der Lippen, des Gaumens, der Zunge und der Backen: als Entzündungen, Geschwülste, Abscesse, Geschwüre, Fisteln, Scharbock, Mundfäule, und dergleichen, Hellen; wie auch die Beinsresser der Zahne, der Zahnladen und Kifer-Gebeine; die Derrenckungen dieser letzteren zu rechte bringen; durch gewisse Kranckheiten verlohrne Gaumen ersetzen ; allerhand Gewächse des Mundes wegnehmen, die innerliche Beschaffenheit des Gcblüthes und der Saffte, als die Hauptauellen aller dieser Zufalle einsehen, und denselben zu Hilffe kommen: das sinddaucht mich, solche Dinge, wozu etwas mehr als eine dauerhaffte Lunge und letzres Prahlen erfordert wird.
Mein es ist zu vermuthen, daß, so lange das Sprichwort gelten wird: die Welt will betrogen seyn, solange sich auch noch müßige und verwegene Köpffe finden werden, welche sich die Gelegenheit zu nutze machen, auf ungerechte Kosten leben zu können.
Es solle fast unglaublich scheinen, da doch alle Wij- senschafften, Künste und Handwercker das gute Schicksal haben, Leute gebohren zu sehen, welche eine natürliche Geschicklichkeit und Zuneigung zu denselben mit sich bringen , und wodurch sie folglich zu dein Grad der Vollkommenheit gelangen, den sie zu erreichen fähig sind: daß nur in der so nützlichen und annehmlichen Zahn-Lurrß,
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