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wißen; Auf ihn käme es hiebey in punQ« fatizfa- Äionir privat* nicht an, sondern aufden Hm. VON Lurckkausen, dessen lkaquax sich bev ihm beschweh­ret, und auf den Burgckmaiw, welcher bey nahe wäre ermordet worden.

Wurde der Agticola per Milkes in Römer ge­bracht und sagte:

AÄum, Lf.kebr. 1747. Coram iisdem.

Er Nlüße nun bekennen/ daß alles/ was der Biirgcktnann gegen ihn beschwohren, wahr wäre. Er hatte auch Tags darauf des Hrn. von Barck- haufen Laquafs ebenermaßen verfolget/ weilen er ihn in der Dunckelheit wegen der Scamr und Eim faßung des Huths im Roqudaure, vor Hrn. Sen- ckendergs l.aqua>5 6r*5 angesehen, der immer seine Schwester verrathen, so offt sie sich Wein aus dem Keller geholet. Beydes hätte er auf seinerSchwe- ster Geheiß thun mäßen, sonst wäre er vor ihr fei­nes Lebens nicht sicher.

Würde Derselbe auf sein Begehren , nach vorhero abgelegtem Eyd de non vindicando Carcere, und daß Er sich in hiesiger Stadt nicht weiter wol­le betretten lassen, per Milices aufdas Äkarcktschtss gebracht.

Ia fidem Protocolli*

SeeligLtus, A&uar. ordin. Jurat.

Nro. 4.

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Ursachen:

prsf, den 8 ten I-7L7.

WarumLöbliches OKdumFxammacorjunidasio Bac Caufa des Sencken­berg/ contra Agricolam und dtN Friderich Bredekaw, Mittelst einer fo ru- dücrrten fernern Denunciation eingereichte gesummte Protocoilum de 21. 22.23. und24.Febr. a.c. vor das SeiNW nicht erkennen kan, sondern vielmehr dasselbe pro pure faifo & fuppofitio

erklären muß.

Verfertigt von (Tit) damahligen Hrn. Burgemeister ^loor§ und jetzigen Hrn. Bür­germeister DoÄor Uupka.

6^ e weniger man ab Seithen deshiesigen Oßkii Examinatorii sich einiger in Caufa Hrn. Senckenberg 01 des Raths, oder eines jüngern Bürgermeisters, bey demselben in diesem Jahr, und besonders den 21.22. rz. 24. Pebr. pur&o Aflaflinii, contra Agricolam gepsiogen worden seyn sollenden Pro- tocollen, weder Überhaupt, noch insbesondere zu erinnern weiß, desto mehr incumbiret gedachtem Hm. Senckenberg, derselben Onginalien von allen Dingen so fort wieder herbey zu schaffen, oder doch wenig­stens den Ört ihres dermahligen Auffcnthalts, wohin nemlich-oder wenn eigentlich Er Dieselbe-nach dem sich davon gemachten Gebrauch, wieder abgegeben habe, sich cathegbrice zu expiidreti; Nachdemahlen Er in der dem Stadt-Cantzley-Bothen Roll am 14 ten nup.-fbl. Protoc. 88. (eqq. enthalten Antwortnicht in Abrede stellen können, daß dessen fub Nro.i. seiner ferneren Denunciation vom i 2 ten nup. beygefügtes pfoiocoüdediäisii.z2.2j. 24.6c 25,Fehr. prset. Er entweder selbsien gefertiget - oder doch durch eine bey hiesiger Stadt in Pflichten stehende Person fertigen lassen.

Kommt nun ersagtes Originale nicht wieder zum Vorschein, fo ist dessen angebliche Abschriffc fubNroi. der Senckenberg!scheu Denunciation d. d. ii. Auguft. auch noch daher vor allerdings unacht und lupponirt zu achten. Da

O des Hrn. Senators Senckenberas damahliger Schreiber, der hiesige Notarius Hr, Tribert solche Anlage von Hrn. Genckenbergs eigener Hand copirt zu haben, Fol. Protoc. f qq 1 eingestanden; Wes­wegen L J J

a) nichts erörtert, daß Hr. Senckenberg selbiger Zeit vicarirender Examinator gewesen; Anerwo­gen Derselbe dem ungeachtet, jedennoch nicht berechtigt gewesen, ohne des übrigen Officii Examinatorii

K Requi.