Er will auch den jungen Zeiten als Zeugen nicht leiden, weil dieser mit zu Mayntz gewesen, als Hr. Gegner mir in der Churfürstl. i-avorite oder Lustgarten die gütliche Tnäum oorgeschlagcn; Er beschuldiget diesen Zeiten Hurerey ; hat es aber auch nicht erwiesen, und ziehet allerlei) lächerliche Exceptio- ncr mit den Haaren auf Ihn herbey, welche aber keine Antwort- wohl aber eine Gommistranon einesverwirrten Gehirns meririren.
Er wirfst demBr--d.ka^ für: Dieser seye eines sehr liederlich-und niederträchtigen Gemüths, weil Er mich als eine Geschwängerte habe Heyrathen wollen; Und hat doch alles dieses so angstiglich selbst gesucher, und denen beydenHrn Bürgermeistern deßfalls so große Mühe gemacht; Er ist auch zudeme noch nicht versichert gewesen, ob es thun würde.
Er beschuldiget den ßredekaw einer gantz genauen GonverlarK-n mit mir, und kan es mit kei- nern Jota erweisen.
Er will den Bredekaw Lügen und Gontrar5cta»tcn beschuldigen, und seynd noch keine Articuli Dcfenfionales gemacht, vielweniger beschworen; Er will dadurch verneinen, daß Er zumerstenmahldas Lcuprum ViolencuM am 27ten Jan. I747.an nur verübet, weilen selbigen Abend laut seines Erayß- Diarii (rilum tencatis amici ) zwei) Hrn. bey Ihm gespeiset hatten; Eben als wenn Er nicht in sein lächerliches Diarium schreiben könte, was Er will. Es ist auch damahl niemand-als die Hure bey Ihm gewesen, welche einen solchen Gestanck Hinterkasten, und die ist um io. Uhr fortgangen, und da hat Er uns alle schlafen gehen heißen, Ersetzet solche einfaltige Dinge in die dluIüiL» Klage, daß ein Baumi-Schrrltze darüber lachen muß, und das sollen in seinem juristischen Horizont gleichwohl lauter Nuliitacten seyn.
Er wirfft dem Bredkkavv für: Dieser könte keinen Abschied von Ihme vorzeigen; Und hat Ihn doch aus Malix aus dem Hauß geschafft, weil Er sich mit mir nicht Gopuliren-irnd von Ihme nicht um das Höltzgen führen lassen wollen. Es solle eine Brcdekawische Gonträrielät seye, daß Er Mein grosses Schreyen inderNothzucht selbst mit angehöret-und mich doch gefragt haben solle, was es bedeutet; Da doch beydes wahr ist, weil Er durch seine Frage die Umstande von mir nur expistiren wollen. Er ziehet die lächerliche Umstände des Burgmannischen Aflaflinii an, und dieser, an deme es solle durch meinen Bruder alcenciret worden seyn, läugnet es selbst ad ?rorocollum, und machet gar eine Narrethey daraus und das solle auch eine Nullicaf seyn; Und bey allen solchen seinen seltfaMn und abentheuerlichen Grillen poltert Hr. Gegner von Tortur, von Steck-Briefen, Edidal Citationet] und Liceris inutui compaiTusjäwf eine höchst ridicule absurde Art, um Hoilicaewn zur Geburth zu bringen.
Er führet an :Jch hätte den 24tenJao. 1-747. vor die Zeit der an mir verübten Nachzucht angegeben, und seye doch nach selbiger Zeit-Rechnung nicht nieder kommen.
Er verschweiget aber, wie offt und wie lang Er dieses Stuprum violentum an mir ferner wieder- hohlet, iremlich wie das ?rorocoll zeiget.
Er sagt : Die Wagnerin "welche Cr ex poft in Frau vr. Raumburqern Hauß bestochen) hatte gesagt: Diev-stigiaves BMw, f» sie n»ch dem 2?ten Jan. d. c. in meinen Leylachen gefunden, waren Zeichen von meinen Menfibus gewesen; Da doch der Männliche Saamen dabey gelegen. In Samau, eine solche lächerliche und clumaittsche blullita-ren-Klage, kan zu Hirschau noch nicht vorgekommen seyn.
Inzwischen aber ists vielmehr eine weitere NuERtzt und denegatio Juftiri*, daß meinem Hx,?. De5f?r>fori die bey dieser Senckenbergischen erträumten Hullitikten-Klage inrubrofubßgnis OJ. 0» öcL an- gezogene AdjuntU auch noch nicht commumcivet worden seynd ;
pro 4to Hat Hr. Gegner dieses vorerwehnte Raths-Gonclusiim de s. Odobr., 747. worinnenIhme die Pratftatio Cautionis pro Satisfadione & Expenfis auferlegt worden, mit einer allerunthanigsten Be-
schwehrungs-Anzeige Mb przstutato den rzten Odobr. 1747. laut ^ 9 ^"^ nach Wien anKayserl.Höchsi- preißl. Reichs Hofrath eingesendet, und Seiner Rayfcrl. Majestät darinnen fälschlich vorgespiegelt: Es hatten einige seinerRaths-Oollege» aus Neid und Mißgungst wegen seiner bishero bezeigten Dexte- rikLr und Justiz Eyffer, allem Vermuchen nach, mich und Yen ßredekaw zu Ausbringung eines falschen Geschreyes gegen Ihn verleitet, und hernach als wir solches von Ihme ausgesprenget, öffentlich durch viele irregulaire ProccdufCrt uns vertheidiget, und da Er als Denuncianc auf 8att5fadinnem publicam gedrungen, Ihn zu Begehrung einer privat 8ari5sadion zwingen wollen; Er wißte sich, so langErausdem Franckfurter lnquiiirion? Amt geseßen, fast keines einßigen Griminai -kroceste§zu besinnen, worinnen nicht wegen der gar unordentlichen Verfaßung besagten Amts und derer Personen die solches bishero di. rigiret, Gemüths-auch Studien Beschaffenheit, große Fehler anzutressen waren; Er hakte also anjetzo vor- nemlich in gegenwärtiger Sache befürchtet, daß diejenige zwey Personen, welche samt Ihren Anhängern beständig Ihre meiste Sorge seyn laßen, alle Ehrliche Leute denen Sie in Führung ihres Amts nichts an- haben können, und welche sich Ihrem absoluten unleidentlichen Dominat nicht blindlings unterwürffen, durch Unwahrheiten zu verfolgen pflegten, auch Ihme auf solche Weise an seiner Ehre und guten Nahmen zu nahe zu treten suchen mögte; Er wolle also Rayftrl. Majestät allerunthanigst gebeten haben, in allerhöchsten Gnaden, allenfalls pneviis literis pro informationc Citationem ad vidcndum deduciNulli- taties cum Compulforialibus allergnädigst zu erkennen.
Obwohlen nun diese Senckenbergische allerunterthänigste Anzeige mit lauter falfiffimiVnarratis und propria laude fua quodfcmper corder, angefüllet gewesen; Anerwogen sein Lebenswandel wie Stadtkundig so wohl in pundo8exti als Ebriolitatis höchst-8cbanda!eu; ist, seine 8tudia auch, wie seine ungereimte Nullitatts Klage und andere lächerliche Schrifflen zu Hellen Tage legen müssen, schlecht genug he- schaffen, daß Er sich unter die Hiftoriam obscurorum Virorum gar wohl inscribiren laffen kan.
Anbey Falfiffimum: Daß man Ihn ZU einer begehrenden privat - Satisfadion habe Zwingen
wollen; Ein Hochedler und Hochweifer Magistrat zu Frankfurt aber, gantz gerecht-und der pei'n-
B 2 lichen