pMnmschen Hofes nach Madrit abgereistt, «m eim reiche Erbschafft in Spanien in Besitz zu neh­men, zo. Meilen von hiesiger StM angelauget, rvurde er in Dem Busch, so dem Marquis von RoßigliaNo zugehöret, von iz. masquirten Böse- wichter angegriffen, indem aber diese Strassen- rauber begriffeu waren, dcnselbcnunv Wey andere Herren zu berauben, habe» ihn seine Bediente, so sich verweilet ha tten und darzu gekommen, ansdeo Rauber-Klauen glücklich gerettet, ohne daß er et­was vondemSeinigen verlohren; zumahl die Rau­her ausAnrückung der Pferden mit Hinterlassung 4. Flinten die Flucht nach ihren SchlnpfwinM» genommen.

Copeuhagen, den 17. Ortobr.

Die Königliche Fregatte, dieDocke, so diesen Sommer über in der Nord-mid Ost-See gekreutzet, vm die Cadetten uud das See-Vvlck zu Mn, soll heute zwischen der Königlichen Flotte eingeleget werden; hingegen ist verwichenev Montag das Asiatische Compagnie - Schis, die Cron-Prinzeßju Louise, von hiesiger Rhede gutem Wind nach »«Ost-Indien fortgesegelt; das West-Indische Com­pagnie-Schis, Christian Friedrich, aber wird wohl noch einige Tage aus der Wheede bleiben, wett das Schiffs-Bolck erst gemustert werden soll. Son­sten hat diese Coinvagnie iz. Knaben aus dem Kriegs - Hospital - Armen -Hause erhalte», welche zum Dienst derselben nach West-Indien geschicket, und allda gebraucht werden sollen. Am Mitt­woche erhielle die Isländische Compagnie wieder «ins von ihren Retour-Schiffen, so von Stickel- tzolms-Häven abgcgaugen.

Roch einanders aus London, den i z-Octobr.

Die Königliche Jagden sind den 17. dieses nach Hellevoet-Schluyß unter Segel gegangen, woraus sich ein Cabinets-Cvurier befunden , so nach deren Änkunfft in gedachtem HavennachHannover eilen soll, dem König hiervon Nachricht zu überbringen: die Compagnie deren Leib-Wachten des Lords Dela- rvar, und diel Grenadier zu Pferd des Lords Pe- tersham sollen sich diesc Woche auf den Marschbc« geben, die eine um sich ausden Straffen der Graf- sihafft Essex, und die andere ansdie der Graffchafft Kent zu postiren, mtthin die Änkunfft desKönigs allda zu erwarten, und Se. Majestät bis zum Pallast von St. James zu begleiten. Man hat Rachricht von dem General Cornwallis, daß die Franzosen fortsahren sich in dcm Isthmo vou Cht- guetto zu befestigen, non daher sie auch den In­dianern allerhand Kriegs-Rochwendigkeitm ver- schaffen, also paß Wische» Vm I»vKM» Kit

Unterstützung ihrer Alliirten rmd hm Wglische« Einwohnern von Reu-Schotttand die Art eine» offenbahren Kriegs seve; ei« Englisches KriegS- Schif hat in dem Haven »0» Hallisax cm Euro­päisches Schis aufgebracht, so de» Indianer« eine, grosse Menge Waffe» und Kriegs - Sachen zugefübret; dahero vorbesagter Genera! für gut befunden, dieses Schiff nicht los znlassen, bi« er die Meinung Sr. Brittannische« Majestät darüber vernommen.

Hannover, den zo, Octobr.

Knnfftigen Sonntag wird die drey Wochen ge. daureteHof-Traner, wegen Absterben des König« von Pottugall Majestät, wieder abgelegetwerde«. Morgen gehet der Königlich-Sardinische Gesand­te, der Graf von Perron, von hier nach Londo« wieder ab. Am 1 e. dieses haben die Devutirte von der Pralatur, Aiuerschaffk und den Städten, der Stande des Fürstenthums Calenberg in der hiesigen geheimen Rath-Stube die jährliche Pro- positiv» angehvret, welche diesesmal nur in ordi- nariis, und.vornemlich in der Continnatio« de« Lontumtiooz Uceott, vor der Hand, wie gewöhn­lich, auf ein Jahr, und der Lieferung der 900a. Matter Proviant-Korn, so, wie vor einem Jahr« auch diesesmal, >» natura, bestanden. Besagte Propvsitiones werden den gesammten Standenan dem auf den 20. des wigenden Monats angesetz- ten Land-Tage wieder eröffnet, darauf von ihnen darüber delbernet, und dcmnechst ihre End-Ent- schlieffung ans obige und übrige Punkte der Re­gierung wieder übergeben werden. Der eigent­liche Tag der Abreise des Königs ist noch nicht bekannt.

Versailles,dmzo. Oüobr.

Der Herr von WafferWeben, Königlich-Dä­nischer Minister, hat zu Foittaineblean in einer bey Ihrer Majestät dem König gehabten Audienz Höchst-Demsrlbe» 9. Falcken im Rahmen Ihrer Majestät des Königs m Dännemarck überreichet.

Paris, den zz. Ottobr.

Die Abreise des Marquis von Mirepois, ans. serordentlichen Ambaffadems Ihrer Majestät un­seres Königs amGroßbritannischenHofe, welcher nach der Abreise Ihrer Großbritannischen Maje­stät nach Teutschland, eine Reise hieher gethan^ und den zo. dieses seine Zurückreise dahin wieder anttetteu sollen, ist verschoben worden. Ma» versichert, daß unser Hof schwerlich vor dem 24. Rovembr aus Fontainebleau nach Versailles zu­rückkommen werde. Bor einigen Tagen hak der Spanische Ambassadeur PignMi dem Marquis