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Zeiten genommen, durch ungehinderte freie Bewegung mitzugehen. Er hat daher das Museum durch ein eigen dazu bestimmtes Capital von fl. 2000. in den Stand gesezt; sich von einer Zeit zur andern alles dasjenige noch zu dieser reichen Sammlung zu erwerben, W'as zu jenen Zwecken nothwendig erscheint. So wird dieses Geschenk nicht als ein Fremdling unter den Besitzungen des Museums stehen, der nur von dem Geschmak und den Eigenschaften seines ehemaligen Besitzers zeugt, sondern es wird, ein organisches Glied des Ganzen Werdend, zu dessen Belebung um so thätiger mitwürken.
Obgleich der Verstorbene gegen vorzügliche Gemählde nicht gleichgültig war und einige sehr trefliche selbst besafs , stand doch dieser Sinn gegen den für Kupferstiche zurük, und er mag dabei zu seinem Zw'ek — dem Studium der Kunstgeschichte — wohl recht gewählt haben, da ihm doch in Deutschland der häufige und leicht zu erhaltende Anblik einer, das ganze Gebiet der Kunst umfassenden Gallerie, anders nicht wohl möglich werden konnte.
Als Buchhändler an der Quelle selbst, hatte er die bedeutendsten Kupfer- W'erke und was die Druckerey Seltenes und Kostbares mag hervorgebracht haben, immerwährend um sich versammelt, und so vereinigte er mit der Würde, wozu er sein Geschäft erhob, zugleich die Pflege der Kunst und Literatur.
Wir erwähnen hier nur einer Unternehmung, des Verlags der in ihrer Art einzigen Haasischen Karte, welche nur mit grofsen Aufopferungen geschehen «konnte , für welche der Verstorbene keine andere Vergütung fand und suchte als den lebendigen Antheil, den er selbst an der Sache nahm.
Wie selten finden sich aber solche uneigennützige Beförderer eines grofsen Unternehmens, und wie sehr ist ihnen die Mit- und Nachwelt Achtung schuldig!
Man wird es nach diesen Voraussetzungen seiner Sinnesart ganz angemessen finden, wenn er durch ein Vermächtnifs dem Mangel, welchen Frank-