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schernlichkeit geben zn wollen, so erhellet doch schon aus allen (m der Abyandlung weitläufiger) angeführten Beobachtungen, daß die größtenthcils das Ueberwintern leicht zu vertragende Mond-Vegetation, so wie sie große Landesstrecken überdeckt, in allen ihren Gliedern, oder Physiognomien, zum Theil colossal, zum Therl wieder zwergartig, standen- und krautartig beschaffen seyn müsse, wie bey uns auf der Erde; sonst wäre es nicht möglich, daß nicht wenigstens eine einzige dieser Furchen, wie dieses sehr oft mitdenWarr- den der Klüfte der Falt ist, ihren Boden mit einem Hellen Lichte hatte zeigen müssen, so daß man also anzunehmen gezwungen ist, daß dieser Boden des Mondes auch mit Krautern bewachsen, oder mit Dammelke bedeckt ist, weil er gar keine hellere Farbe erblicken laßt."
„Dem Augenmaße zufolge haben die Furchen der leztern dritten Art eine Tiefe, die von 3 o — 80' wechselt, und sie sind gewöhnlich an den dunkelsten und tiefsten Stellen, welche nicht selten den holländischen Polders ähneln, auch am tiefsten, und verlieren allmählich alle Tiefe, so wie sie bergan steigen, welche aber wieder erscheint, sobald die Furche neuerdings irr die Tiefe kommt und darin sortlaust."
„Wmn man nun betrachtet, daß diese Furchungen überall an gewisse Orte, z. B. zu Anhöhen, zu Meeren, ja von Berg zu Berg und von Meer zu Meer führen; daß sie auf die Art, wie unsre Canäle, angelegt sind, und daß sie nach allen Umständen nichts Anders seyn können als Wald- Alleen; so bleibt uns nichts übrig, als anzunehmen, daß sie durch thierische Wesen, wenigstens von so hoher Stufe hervorgedracht sind, daß sie dabcy in allen Gegenden, welche sie zu bereisen gezwungen waren, sich haben orientiren können."
„Vorausgesezt also, diese Alleen seyen von bloßen Thieren hervorgedracht, so müssen sie nicht allein von pflanzenfressender, sondern auch von gigantischer Art seyn, so, daß sie ganze Aeste und junge Bäume abreißen und verzehren; wie dle-
ses die nordamerikanischen Wilden von dem großen Schwein, welches, ihrer Beschreibung nach, nur unser Mammouth gewesen seyn konnte, traditionel aussagen."
„Solchergestalt," fahrt Hr. Gr. fort, „und auch in Ansehung dessen, daß in solchen Wald-Lichtungen (Geräumten, Alleen) die beschattete Luft dichter ist, und daß ohne Zweifel die Wälder des Mondes außer diesen gar keine erhebliche Reise gestatten, wird man leicht cinsehen, warum ich zur Erörterung der wahrscheinlichen Ausdehnung animalischer Wesen auf der Mondoberflache auch die Klüfte und Flußbetten erponiren mußte, die allerwe- nigstens, sofern sie durch Waldregionen gehen, den wandernden Thieren wohl manchen bequemen Fußsteig , manchen schützenden Aufenthalt in Holen und manchen guten Trunk Wassers geben werden."
„Somit sind wir denn auch im Stande, unter der Voraussetzung, daß alle jene Waldlichtungen durch animalische Wesen hervorgedracht worden, an- zugcben, wie weit die Spuren derselben auf dem Monde gehend ganz abgesehen von ihrer allenfal- sigen Verstandessiuse."
„Die Spuren animalischer Wesen gehen auf dem Monde von 5 o° N. Br. bis 73° vielleicht bis 47 ° S. B."
3 . Kunstspuren auf der disseltigen Oberfläche des Mondes.
„Sobald man von unfern Augen und Fernrohren nicht das Unmögliche verlangt, so wird das," sagt Hr. Gr., „was mir diese geleistet haben, wenn cs der Verstand bearbeitet, immer so viel Ausbeute liefern, daß auch der Unbilligste kaum mehr erwärm tcu könnte." Und so hofft er vom Da seyn der Kunstwerke im Monde zu überzeugen.
A. Waldli chtungerr a ls Kunststraßen im M 0 n d e.
X. Sie sind entweder vollkommen ln gerader Linie oder in einer regelmäßigen Bogenkrümmung, wie die am tiken Straßen der römischen oder- griechischen Colouien angelegt.