602
-SfVJ
— 602 ~
kl-!«
!« % ili d,,
sch
ICr[f äüng. ^
5 ,
P mjliett! wtfia^ ni(|t j(,
1 wito »ls biz 5 , t<c ßkstand ft«
»f« liefen.
fotstitsto,
f « den Az- n,
•eftnbe und "d auf meine M, daß et m seinen De- 'ndern sich dej Md zu den, rte.
i'erebello f(i- i oder desim der SScgm, tt mtl, die / der Lrich- fletnett Ge-
Sätz: dar Triebes, caft besitzen,'
ser Angaben bis sie oan »erden, oder
und ihre Leiden Führer goldene Denkmünzen, auf einer Seite mit dem Bildnisse des Königs und auf der andern mit der Inschrift: «Seine Geschenke» die für Baiern so bedeutenden Jahrzahlen 1806 und 1818, die Königskrone und eine Pergamentrolle mit der Aufjchrifr: «Constitution.» — Hiermit war die feierliche Handlung geschlossen. — Der Plan zur Brücke ist vom Stadtbaurathe Probst, de äußere Verzierung vom Hofvau- Intendanten v. Klenze. Die Kosten, welche nach den Voranschlägen 3 oö,ooo fl betragen, werden aus städtischen Mitteln bestritten; zur Erbauung ist ein Zeitraum von sechs Iahreu bestimmt. Die Brücke erhält fünf Bogen, wovon jeder 55 Schuh weit ist. Die Brücke wird 40 Schuh breit, wovon r6 Schuh für den Fahrweg und 14 Schuh für die Gehwege und Geländer bestimmt sind.
— Der König von Baiern, die Königin und die vier Prinzessinnen Töchter sind am 25 . zu Würzburg angekommen, woselbst Sie von dem Kronprinzen und seiner Gemahlin empfangen wurden. Da alle Feierlichkeiten untersagt worden waren, so konnte sich die allgemeine Freude nur durch das Vivatrufen des von den Thoren bis zur Residenz zahlreich versammelten-Volks äußern. Auf den 27., als den Geburtstag des Königs, wurden große Vorbereitungen getroffen. Die Studenten wollen einen Zug mit 600 Fackeln und doppelt besetzter Musik veranstalten.
Vermischte Nachrichten.
Unter den neuesten literarischen Erscheinungen machen die Tragödien von Heime. durch. Ei, .
>»—«j t . ■■—9e Dlchter tft ans
Düsseldorf, lebt aber seit einigen Jahren zu Berlin.
— Shakespeares Diamond-Edition, zu Landen in Taschenformat erschienen, enthalt dessen sämmt- liche Werke sauber und elegant gedruckt in Einem zolldicken B'ndchen für eine Guinee. Es werden zum Lesen Vergrößerungsgläser zugleich miit verkauft.
Miszellen.
Napoleons Urtheil über Gall und La- vater. Las Cafes erzählt, Bonaparte hade sich auf folgende Art geäußert. «Ich habe viel dazu beigetragen, denGlauben an Gallas System-zu schwächen. Corvisart war sein großer Anhänger; er und Seines gleichen sind sehr für den Materialismus gestimmt; ihre Wissenschaft und ihr Gebiet wurde dadurch sehr bereichert. Die Natur ist aber nicht so arm Ware sie von so grober Art, daß sie sich durch äußere Formen ankündigte, so wurden wir viel i^a^cher auf ihrer Bahn gehen und würden vielmehr wissen, ^hre Geheimnisse sind von einer viel feinern, zärreren »nd
flüchtiger« Art; bis jetzt haben sie sich allen Forschungen entzogen. Man bedenke nur die Einfalt Gall's; er schreibt gewissen Hervorragungen Neigungen und Verbrechen zu, die nicht in der Natur vorhanden sind die nur aus der Gesellschaft und aus der Convention der Menschen hervor gehen. Was würde aus der Hervorragung, oder aus dem Organ des Diebstahls werden, wenn es kein Eigen'hum gäbe? AuS dem Organ der Trinksucht, wenn keine geistigenGetränke vorhanden wären? aus dem des Ehrgeizes, wenn es keine Gesellschaft gäbe? Die gleiche Bewandntß bat es mit dem vielbesprochenen Lavater und seinen Beziehungen des Physischen und Moralischen. Unsre Leichtgläubigkeit ist erne schwache Seite unsrer Natur; wir wollen uns immer gerne sogleich mit positiven Ideen ausstatten, wenn wir uns im Gegen- theil sorgfältig davor hüten sollten. Wir erblicken kaum die Züge eines Menschen, so behaupten wir schon seinen Charakter zu kennen. Die wahre Weisheit würde darin bestehen, diese Idee zu verbannen und lügenhafte Umstände zu neutralistren. Dieser Mann har mich bestohlen, er hatte graue Augen; von dieser Zeit an werde ich keine grauen Augen mehr erblicken, ohne an die Furcht vor einem Diebstahl zu denken. Es ist wie nnt einer Waffe, die mich verwundete, und mir nun Furcht einstößr Haben mich deun aber wirklich die grauen Augen bestohlen? Vernunft und Erfahrung, und wie oft war ich nicht im Fall sie im Großen zu bewähren, lehren, daß alle diese Zeichen so viele Lügen saß man sich nicht
Am* .**'* * ?*
ym fg- Tynm-frtiUtt'-uttD kennen zu lernen, als sie zu prüfen und in Handlung zu versetzen.
C. P. Berly, Redakteur.
Bekanntmachung.
Bei Carl Friederich, Buchhändler ln Frankfurt a. M- Weißadlergasse Nr. » 4 . wird Pränumeration angenommen auf:
Kosegartens Dichtungen
Neue Ausgabe in 12 Bänden in 8. Der äußerst wohlfeile Preis gegen Vorausbezahlung ist fl. 8. 6. kr. Die Bände werde» schnell auf einander folgen und das Ganze innerhalb acht Monaten vollendet seyn.
(Hierbei die Iris Nro- 44.)
Ü
. fei
Wenn er'fÄe Druckerei, Münzgasse Lit. J. Nro. 270.
\