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6. ?. St., den 8. Januar 1829. 59

analoge Haut im thien'fchen Körper die brey- weich und mehrere Linien dick, und außer ge­waltsamer Künsteley von der zunächst liegenden

Substanz ungern trennbar wäre ?

8. Mit der wahren Entfaltung der Sehner­ven einiger Fische *) läßt fid} tiefe sogenannte Entfaltung der Hirnmasse keineswegs vergleichen, denn auf der Durchschnittsfläche dieser Sehner­ven erkennt man gleich die deutlich und scharf bestimmten Grenzen einer jeden Falte und den Zellstoff der die Falten zusammenhält, welches, wie gesagt, schlechterdings beym Gehirne nicht

der Fall ist.

9. Prüfen wir den Begriff einer Haut näher, so ist er wahrlich auf die graue, oder Rinden­substanz gar nicht anwendbar. Es laßt sich kaum denken, daß Hr. Dr. G. sich durch die alte Be­nennung cortex cerebri, substantia eortica- lis habe irre führen lassen, diese graue Substanz ihres metaphorischen Namens wegen für eine wirkliche Haut oder Bekleidung, so wie die Rin­de die Bekleidung eines Baums abgibt, zu hal­ten. Alle Häute nämlich, die wir im mensch­lichen Körper kennen, dienen entweder zur Ein­wickelung, zum Ueberzuge, zum Zusammenhal­ten, oder zur Leitung der Gefäße und Nerven. Allein da alle diese Bestimmungen hinreichend durch die bekannte Gefäßhaut des Gehirns er­füllt werden, so sehe ich nicht ein, warum noch die allerweichste Masse im menschlichen Körper eine Bestimmung erhalten soll, wozu sie gar nicht geeignet scheint.

10. Fänden wir an dem rohen Begriffe, die graue oder Rindensubstanz ist eine ge­faltete Haut, Befriedigung, so wäre auch

*) M. Malpighi.

rn Art; bis jetzt haben sie sich allen Forschun- ogen. Man bedenke nur die Einfall Gall's; )t gewissen Hervorragungen Neigungen und en zu, die nicht in der Natur vorhanden sind rus der Gesellschaft und aus der Convention ,'chen hervor gehen. Was würde aus der gung, oder aus dem Organ des Diebstahls Penn es kein Eigeruhum gäbe? AuS dem r Trinksucht, wenn keine geistigenGetränke r wären? aus dem des Ehrgeizes, wenn es ellschaft gäbe? Die gleiche Bewandnrß hat n vielbesprochenen Lavatcr und seinen Be­bes Physischen und Moralischen. Unsre stgkeit ist eine schwache Seite unsrer Na- Pvllen uns immer gerne sogleich mit po- en ausstatten, wenn wir uns im Gegen- Utig davor hüten sollten. Wir erblicken lüge eines Menschen, so behaupten wir n Charakter zu kennen. Die wahre Weis- darin bestehen, diese Idee zu verbannen raste Umstände zu neutralisiren. Dieser mich bestohlen, er hatte graue Augen; Zeit an werde ich keine grauen Augen en, ohne an die Furcht vor einem Dieb- ken. Es ist wie mtt einer Waffe, die mich und mir nunFutcht eknfiößr Haben mich nrklich die grauen Augen bestohlen? Der- rfahrung, und wie oft war ich nicht im Großen zu bewähren, lehren, daß alle i so viele Lügen 6»», daß man sich nicht

frbftke» in der That

Mttlel gibt, ^Menjch^....

kennen zu lrruen, als sie zu u Handlung zu verfttzru.

<5. P. Berly, Redaeteur.

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