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Göttingische gel. Anzeigen
«a!t qu’un plan uni, qui avoit apparemment l’etendue que devoient avoir les circonvolu- tions developpees.
Ich habe mehrere Wasserköpfe zergliedert, und unter andern in der 547 Note zu Bailly eines Falls gedacht, wo die Hirnmasse von ihren Holen aus bis zur Dünne von 1* Linien sich ausgedehnt hatte; allein die untere Flache des Gehirns, die Basis cei'ebri , hatte noch ihre Abtheilungen in Lappen.
Herr Dr. Spurzheim dagegen schlagt bey seiner Manipulation gleich anfangs den hintern Lappen von den vordern zurück, ehe er die Entfaltung bewerkstellige^ kann. Nichts Aehnliches zeigt sich beym Wasserköpfe, denn wenn auch der obere Theil des großen Gehirns sich sackförmig ausdehnte, so bleibt dennoch gegen die Basis hin der Unterschied zwischen den vordern und hintern Lappen deutlich genug übrig.
Man findet nicht selten die Nieren die im Kinde auch lappig aussehen auf eine ähnliche Art ausgedehnt, und ihre Substanz zu einem Sacke verdünnt. Wer wird deshalb diese krankhafte Veränderung für eine Entfaltung halten, und deshalb die Nierensubstanz eine Haut nennen?
6. Oder soll diese sogenannte Entfaltung wirklich beweisen, daß das Hirn eine Haut, keine eigne breyige Substanz ausmacht, wie man bisher glaubte? Gut! so gebe Hr. Dr. G. eine neue Definition von einer Membran oder Haut, da die bisherigen Definitionen von einer Membran auf die graue Substanz gar nicht paffen.
7. Oder hat die Hirnmasse nicht schon ihre drey eigenen besondern, wahren, wirklichen Haute, nämlich die derbe Haut, die Schleimhaut und die Gefäßhaut? Wo gibt es denn sonst eine