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Bemerkungen über die elektrische Säule.

Tafel I.

Was die elektrische Säule oder den Elektromotor betrifft, so ist deren Einrichtung und Handhabung so allgemein bekannt, dafs ich nichts zu bemerken wüfste, als dafs zum telegraphischen Gebrauche jede Einrichtung derselben dienlich ist, welche hur

eine mehrere Monate lang andauernde Wirkung zusichert. Breit­plattig braucht eine solche Säule wenigstens nicht zu seyn, weil mir mein Gasometer bewies, dafs sechs meiner gewöhnlichen Glieder

(deren jedes aus einem Brabanterthaler, Filz, und einem 53 Gran

leichtem Zinkscheibchen besteht), schon mehr Gas zu entbinden vermochten, als fünf Glieder der grofsen, sechs und dreyfsig qua-

dratzolligen Batterie unserer Akademie.

Allgemeine Bemerkungen über die Vorzüge ei-

) ~ ts-

^ zs nes elektrischen Telegraphen vor den bis-

~ ber gewöhnlichen.

1) Hängt *&in solcher elektrischer Telegraph nicht lediglich

vom Tageslichte und vom heiteren Himmel ab, sondern kann be­ständig, Nachts eben so gut, als beym Tage, kurz, in jedem be­liebigen Augenblicke gebraucht werden. In dieser Hinsicht allein leistet er schon doppelt so viel, als ein gewöhnlicher Telegraph, welcher bekanntlich nur bey Tage zu gebrauchen steht.

3) Stört die Wirkung eines elektrischen Telegraphen keine Dämmerung, keine trübe Witterung, kein wolkiger Himmel, kein Nebel, kein Regen, Schnee, Rauch, kein Staub oder Wind. Rech­net man für unsere Gegenden nur 131 oder ein Drittheil des Jah­res für trüb , d. i., für den gewöhnlichein Telegraphen unbrauch­bare Tage, so kann er zusammeneenommen mit der vorhin bemerk­

ten nächtlichen Anwendung leisten.

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