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3) Da der elektrische Telegraph nun vollends zwey Buchsta-
ben zu gleicher Zeit anzeigt, so leistet er auch hiedurch allein schon wieder doppelt so viel in gleichem ZeitmomenteTj als der gewöhn-^ liehe. <rct ^
4) Der gewöhnliche Telegraph beschränkt sich nur auf gewisse Entfernungen, müfste also z. B. zwischen München und Augsburg etlichemal die Zeichen wiederholen. Ein elektrischer Telegraph könnte von München aus nach Augsburg , ja von einem Ende des Königreichs bis zum andern , ohne Zwischen-Station berichten.
5) Ist der elektrische Telegraph, wenn man das Commnnica- tions-Seil Fig. 2, ßb, 9, 10, 11 c unter der Erde weglaufen
läfst, in den Zwischenräumen von einer Station zur andern, mit aller seiner Wirkung, verborgen, da hingegen Jedermann die Thätig- keit des gewöhnlichen Telegraphen gewahr wird.
6) Und bey dem allen deutet der elektrische Telegraph die Buchstaben und Zahlen ganz eigentlich, nicht cryptographisch, wie der gewöhnliche, in eigens zu erlernenden Charakteren an.
7) Bedarf der elektrische Telegraph keiner eigenen, hoch. liegenden Gebäude, sondern kann in jedes Zimmer, in jedes Bureau geleitet seyn.
Was endlich die Kosten betrifft, so kommt diese, wie man. überzeugend sieht, vollkommen brauchbare Vorrichtung, welche ich die Ehre habe, der königl. Akademie vorzuzeigen, bis auf das Com« munications-Seil, keine 30 Gulden zu stehen? ,
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Blofs das aus 35 Drähten bestehende Communications - Seil nebst seiner Leitung durch gläserne oder thönerne Röhren, würde
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