Ja! wie sehr erweckt nicht ein solches Seil das Nachdenken selbst eines Physiologen, wenn er an ihm wahrnimmt ein grob sinn­liches Analogon eines Nervenstranges, dessen einzelne Fäden auf gleiche Weise jeden erhaltenen Empfindungs-Eindruck im Allgemei­nen, so wie den des kleinsten elektrischen Fünkchens im Besondent, isolirt und ungestört bis ins Gehirn fortpflanzen.

Bemerkungen über die Schlufsstäbchen.

Tafel 1 . und If, Fig. 9, 10, 11 verkleinert $ Fig. 5 in vollständiger Gröfse.

Die Schlufsstäbchen sind mit kegelförmigen Kanälchen verse'- hen und passen mit den eingeschliffenen gleichfalls kegelförmigen Zäpfchen Fig. 6 und 7 der elektrischen Säule genau zusammen, theils, um dadurch dem Schliefsen der Kette Genauigkeit und Stä­tigkeit zu verschaffen, theils um durch dfe beständige Reibung alle Oxydation zwischen den hier zusammenzubringenden Metallen abzu­halten, und die Wirkung unfehlbar zu machen, da es bekannt ist, wie wenig Oxyd an solchen Stellen die elektrische Wirkung zu un­terbrechen vermag.

Man könnte gar leicht an dieser Schlufsstäbchen-Reihe eine 'Tastatur anbringen, um gerade wie auf einem Claviere durchs Ein­drücken eines an einem Clavis befestigten Zäpfchens in das KanäL chen des Stäbchens die elektrische Kette zu schliefsen, und mittelst der hierdurch erfolgenden Gas-Entbindung die Buchstaben zu be­zeichnen. Doch müfsten alsdann in jedem Schlufsstäbchen zwey Ka­nälchen gebohrt, und doppelt so viel Zäpfchen als Schlufsstäbchen, d. i., zu den ^ Stäbchen ^gy Zäpfchen vorhanden seyn. Der erste (so wie alle übrigen) mittelst einer Feder zurückspringende Clavis könnte das Hydrogen - Zäpfchen für A, der zweyte Clavis das Oxy- gcn-Zäpfchen für A, der dritte Clavis das Hydrogen-Zäpfchen für B, so wie der vierte Clavis das Oxygen-Zäpfchen für B u. s. f. in das mit ihm zusainmenpassende Kanälchen beym Aufdrücken des Fingers bringen.

b 2 Be-