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G a u m e n s ch l u n d k o p f m u s k e l.

Palatopharyngeus.

Albinus TaB. XII. Fig. ii. 27. 28 . 29. zo. - 6antorinL Tab. posth. vi. Fig. 2. G. von hinten. TaB. VII. KK» sehr schön von vornen.

§. 159 -

Kommt anfangs dünn, aber breit, von der Mitte der hinten aus der Nase kommenden Gaumenhaut, nimmt den ganzen zwischen dem Hinteren Rande des Zungenbeins bis zum Zäpfchen enthaltenen Raum ein, so daß hier der rechte und linke sich vereinigen. Er besteht aus zwey Lagen, die den Heber des wei­chen Gaumens so zwischen sich aufnehmen, daß eine über ihm, die andere unter ihm liegt 6 . Jeder schlagt sich, nachdem ihm noch Fasern vorn umge­schlagenen Gaumenmuskel beygemischt sind, seitwärts im weichen Gaumen herunter, so daß er sich theils in den Bogen hinter der Mandel senkt, theils hinten im Schlundkopfe mit seinen Fasern in einen Winkel wieder zusammen stößt, bekommt den Trompeten- schlundkopfmuskel und Griffelschlundkopfmuökel bey- gemischt, fährt mit ihnen gemeinschaftlich sich aus­breitend und verdünnernd herunter, und heftet sich theils an den Schildknorpel, theils verliert er sich in

6) Man vergleiche auf A l b i n s roter Tafel die r;te Figur mit der > 4 ten."

S. Muskcllehre. K