des Schlundes. Seine oberen Fasern bilden mit der Wölbung nach unten gekehrte Bogen; die untern liegen queer; die untersten sind nach vorne gebogen. Bisweilen zeigt sich auch eine von der Basis des Sche- dels kommende Portion (der sogenannte Cephalo- pharyngeus 3 ), die anfangs sehnig und schmal, dann fleischig, stärker und breiter wird, sich unter dem oberen Schlundkopfschnürer so mit dem Griffelschlund- inuskel verbindet, daß man sie für eine Portion desselben halten sollte. Bald ist sie nur auf einer, bald auf beiden Seiten vorhanden. — Bisweilen wirft sich ein Theil der Portion, die von der Zunge kommt, über die Speicheldrüse am Unterkiefer 4 .
Wirkung.
Diese Schnürer ziehen den durch Speisen oder Getränke ausgedehnten Schlundkopf zusammen; — der Theil des'oberen Schlundkopfschnürers, der vom umgeschlagenen Gaumenmuskel kommt, zieht den weichen Gaumen herab; — der Theil vom Unterkiefer drückt die Mandel aus; — der mittlere Schlund- kopfschnürer zieht außer den Zungenbeinen und dem Kehlkopfe den Schlund in die Höhe, verkürzt und
z) Alb in. annotat, acad. Libr. 4. c. 4. p. 26. Tab. V.
desgleichen Sandifort. Exereit. acad. Cap. 6. p. 8l* 4) Santorini Tab. posth. VI. h. desgleichen Girardi Oratio de re anat. not. i).