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fern m Bewegung, deren Nerven mit der gereizten Stelle im Hirne, oder unter der gereizten Stelle mit dem Rückenmarke in Verbindung stehen.
Ein Reiz theilt sich auch andern Muskelfasern mit, auf die er nicht unmittelbar wirkt; z. B. auf die Berührung sehr weniger Muskelfasern des Darm- canales zieht er stch zuweilen der ganzen Länge nach zusammen. Theilt stch hier etwa der Reiz durch die Zellfadchen * mit, die die Muskelfasern aneinander heften, da sich die Muskelfäden dieser Stelle nicht zusammenziehen können, ohne die benachbarten zugleich mit anzuziehen? So schreitet bisweilen im Herzen die Bewegung von einer Stelle zur andern fort.
Gege »wirkende Muskeln (Antagonisten) erhalten Nerven von dem nämlichen Stamme, und wirken auch bey einem Reize auf diesen Nervenstamm zugleich, miteinander.
Bisweilen wirken jedoch nicht die Muskeln, zu denen die gereizten Nerven gehen, sondern entfernte; z. B. auf ein Brennen der äußeren Seite des Vorderarms erfolgte Zusammenziehung nicht in den Streckern, sondern in den Beugern.
Die mittelst ihrer Nerven am meisten verbunden
4) Äi onro Betrachtung über das Nervensystem Cap. 28.