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scheinenden Muskeln haben aber darum nicht die meiste Sympathie.
Muskeln, die ihren Nervenfäden von dem Theile des Nerven erhalten, der zwischen der gereizten Stelle, und der Stelle, wo sich Sympathie zeigt, liegt, gerathen nicht in Bewegung *.
Von dieser Kraft der Nerven, die Muskeln zu spannen, (Spannkraft) oder zur Zusammenziehung zu bringen, handelt die NervHlehre §. 34z.
§. 25.
Unterbindet oder drückt man hinlänglich einen Nerven, so werden die Muskeln, zu denen er gehört, gelähmt, das heißt kein Reiz diesseits dem Bande, oder zwischen dem Hirne und Bande vermag die Muskeln, die jenseits des Bandes von diesem Nerven Zweigehaben, inBewegung zu bringen, welches hingegen ein Reiz jenseits des Bandes eine Zeitlang vermag, der alle Muskeln in Bewegung setzt, die von diesem Nerven Zweige erhalten.
Lößt man das Band, oder hebt man den Druck, so erfolgt auch (falls der Nerve nicht zu sehr gelitten hat) wieder auf einen Reiz diesseits der gebunden gewesenen Stelle Bewegung in den Muskeln, die jenseits dieser Stelle von ihm Zweige erhalten, und die Lähmung ist gehoben.
5) Hall er Eiern. Phys, Tom. 4, pag. 471,