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man durchs Vergrößerungsglas erkennt, flach oder meist cylindrisch, und in den kleinern Bündeln meist parallel nebeneinander liegend.
§. 3 -
Die Größe eines einzelnen Muskelfadens laßt sich daher auch nicht nach einem Maaßstabe bestimmen.
§- 4 .
Die Muskelfasern sind, ihrer vielen Feuchtigkeit wegen, halbdurchsichtig, weich, beugsam und leicht von den harten undurchsichtigen Fasern der Seh/ nen zu unterscheiden. Geht diese Feuchtigkeit aber, durchs Austrocknen, verlohren, so schrumpfen die Muskeln stärker als die Sehnen ein, und verlieren auch mehr von ihrem Gewichte.
§. 5 -
Die Schnellkraft der Muskelfasern ist wegen ihrer Weichheit, nach dem Tode, gering.
§. 6 .
Die Nöthe der Muskelfasern variirt i) nach dem Alter, 2) nach der Menge, 3) nach der Uebung, 4) nach dem Geschlechte, 5) nach der Gesundheit, und 6) nach der Flüssigkeit, in der sie sich bey ihrer Entblößung nach dem Tode befinden.
i) Je jünger der Mensch, desto blasser sind seine Muskelfasern» In Embryonen sind sie kaum gelblich» p