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eben so beschaffen sind *). Noch mehr erhellet dies durch einen Blick auf kleinere Thiere, wo wir in manchem , bis auf die Größe völlig gleichscheinenden Theile, blos der Kleinheit wegen keine Muskelfasern mehr entdecken, die wir doch in eben dem Theile bey etwas größern Thieren deutlich wahrnehmen. Selbst bey menschlichen Embryonen kann man nicht überall Muskelfasern zeigen, wo sie doch unläugbar vorhanden sind, und mit dem zunehmenden Alter sehr sichtbar werden. Auch bey schwachen, blassen Menschen kann man einige zarte Muskel kaum mit Mühe, oder auch wohl garnicht zeigen, deren Daseyn darum doch nicht geläugnet werden kann.
§. 2.
Die fadige Beschaffenheit der Muskeln zeigt sich am deutlichsten, wenn man sie kocht, bratet, oder in starken Weingeist legt. Hiedurch werden sie nämlich härter, undurchsichtiger, freylich auch im ganzen Umfange kleiner, und an Farbe geändert, und lassen ihre Bündel Fasern und Fäden leichter durch bloßcS Voneinanderziehen ohne Schneiden trennen.
Diese Fäden scheinen alsdann länglich, so viel
ü) Aliquando fibrae musculares potius ex motu aliquo cognoscuutur, quam oculis. Haller Elem. Phys. T. 4. p. 409. desgleichen P. 516. Vis insita residet in musculis inconspicuis sphincterum minimorum, qui vasa lactea et vasa resorbentia cutanea ambiunt.
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