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Das Ende

eines Nervens, der

bey Ablösung eines Gliedes mit dem Messer durch­schnitten oder durch die Eiterung nach dem kalten Brande getrennt ward, schwillt auf ähnliche Art an, und bildet nach der Heilung einen oft ansehnlichen, mit emer sehr dünnen Haut übernarbten Knoten Vielleicht läßt sich hieraus der sogenannte Kalender, den man an der Narbe des Stumpfes fühlt, erklären 1, 1 dieses Knötchen nämlich, saugt in feuchter Luft Feuch­tigkeiten ein, drückt das Ende des Nervens, und verursacht Schmerz, welcher mit Verfliegung der Feuchtigkeit in trockner Luft wieder verschwindet. So verhält sichs auch mit andern Narben, deren

Haut vielleicht, wie das Haar eines Saussürischen Hygrometers, Feuchtigkeiten einsaugt.^

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Alle Narben nämlich scheinen gewissermassen er lebendig als die Haut, deren Stelle sie ver-

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tretten, folglich auch weniger fähig, den Einwirkun­

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gen einer feuchten kalten Luft zu widerstehen.

9 ) Prochaskade Structura Nervorum Tab. 2. sig. Z. erklärt dies pg. 106. richtig für ein Hervorquellen der Marksubstanz. Ich beschreibe es nach verschiedenen Stük- ken aus Menschen in meiner Sammlung; Hiemit kommt auchMolinelli und Morgagni, und bey Thieren Lower, und vor allen Arnemann pg. 204. überein.

1) Theben vvm Kalender nach Beinbrüchen. Neue Be­merkungen und Erfahrungen. Art. 17,