tionskrakt der Knochen; ihre Ausammenfügung. Vorzüglich schön 6nd die Verschiedenheiten der Knochen nach dem Alter, Geschlecht, den Nationen, nach der Individualität, nach den Nah­rungsmitteln, Gewohnheiten, Lebensart, Kleidung; endlich auch nach den Krankheiten und nach der Bereitung und Aufbe­wahrung- abakhandelt. Dann die genaue Beschreibung einzel­ner Knochen. Die engen Grenzen dieser Anzeigen erlauben dem Rec. nicht, alle neue Bemerkungen des Hrn. V. hier auszuhe- ben oder alle die seiniaen anzurühren. Also nur einiges. Die Gründe, wodurch Hr. S. S. 19 u. f. erweislich machen lvill, daß die Beinbaut dem Wachsthum der Knochen nicht Grenzen fetze, überzeugen Rec. nicht. Besonders aber, daß die Wu­cherung des Callus ein Unding sey, scheint ihm eine gewagte Behauptung, und der negative Beweis davon, daß in den Sammlungen kranker Knochen kein Beyspiel davon eristire, ist unhinlänglich. Noch wenige^ kan^Rec. dem Hrn. V.ch-vftim- wen, wenn er dem Knochenmark den einzigen Nutzen zuschreibt, die Knochen als Masse auszufüllen, welche leichter sey als das Wasser: (Und dieß ist eben eine von den Behauptungen, von « welchen Rec. oben sagte, daß sie noch nicht allgemein anerkannt werden dürften) hätte die Natur hier keine andere Absicht ge­habt, als die der Verf. ihr zuschreibt, so hätte sie solche leich­ter durch Ausfüllung mit Knochenzellen erreicht, wie jm Sieb­bein denn was ist leichter als dieser Knocken? und es wäre keine so sorgfältig bearbeitete Sekretion dazu nöthig ge­wesen , als die des Knochenmarks ist S. 60 giebt der Hr. V. als eine Verschiedenheit des männlichen Knochengerippes vom weiblichen, das Verhältniß des Kopfs zum Rumpf bey jenem wie i 10; bey diesem wie r 6 an; woran Rec. noch zwei­felt, indem er selbst dieses Verhältniß nur wie 1 8 gefunden