silber austritt, wo alsdann das Netz, welches sonst die Drüse bedeckt, die Untersuchung nicht erschwert.

Noch andere Drüsen scheinen eben so offenbar, größtentheils, wo nicht fast ganz, aus kleinen Zellchen zu bestehen, in welche sich die Saugadern, ohne ein vorgängiges sehr verschlun­genes Netz zu bilden, begeben.

Bey einigen Thieren, z. B. beym Esel, sind die Höhlen sehr groß und deutlich, folglich dieser, ge­wissermaßen einfachere, Bau ganz unläugbar. Die­ser dreysache Bau der Drüsen läßt sich nach den Ein­spritzungen ohne Austrocknung deutlich zeigen 6 .

Ob aber jedes eintretende Gefäß seine besondere Zellen habe, die mit den Zellen eines andern Ge­fäßes, nicht in Verbindung stehen,- ist schwer zu entscheiden.

6 ) Man sieht, daß sich hierdurch die verschiedenen Mey- nungen leicht zusammeureimen lassen.

Albinus, Ludwig, Hahn, Hewson, Wris- berg, Monro, Meckel und Walter halten die Drüsen blos für verschlungene Gefäßchen; Malpighi, Brunner, Nuck, Pascoli, Mylius, Hunter, Cruikshank u. f. f. für zellig. Alle Drüsen nämlich sind, wie gesagt, nicht gleich beschaffen, sondern i) ei­nige bestehen aus bloßen Gefäßen, 2) andere fast nur aus bloßen Zellchen; 3) die meisten theils aus Gefäßen, theils aus Zellen. So fand es auch Haller Bl. Phys. Tom. 7. p. 224. Was Mascagni von den Drüsen sagt, kommt mit dieser Erklärung am meisten überein.