und aus der Drüse gewöhnlich, als ein dickeres ausführendes Gefäß treten.
An einigen Stellen z. B. in der Höhle der hinteren Brustscheidewand, und im Becken läßt es sich durch die Anfüllung und das Messer unwiderleglich darlegen, daßein solchesKlümpchen, welches vorher eine vollkommene Drüse schien, außer den Arterien und Venen, in einem bloßen Netze von verschlungenen oder verwickelten Saugadern besteht, die sich wiederholt in feinere Aeste zertheilen, und aus feinem Aesten wieder zu großem Aestchen vereinigen 4 5 . Dieses Netz hat folglich die größte Aehnlichkeit mit dem sogenannten Wundernetze der Hirnarterie und Augenarterie in wiederkäuenden Thieren.
An andern Saugaderdrüsen läßt sich eben so deutlich zeigen, daß sie theils aus einem verschlungenen Netze der Saugadern, theils aus kleinen Zellchen* bestehen. Unwiderleglich deutlich sieht man dies an einigen Drüsen in den Weichen, wenn man sie nur durch ein Gefäß so lange anfüllt, bis an der andern Seite das Queck-
4) Eine gute Abbildung siehe in Ludwigs Ueberjetzung von Cruiksliank Tab. z. fig. z.
5) S- ebendaselbst fig. 6, 9.