— 484 —
N a b e l v e n e.
§. 274.
Die Nabelvene des Kindes im Mutterleibs zieht ihre Würzelchen aus dem Mutterkuchen 1 ; lauft etwas, doch bey weitem nicht so sehr geschlängelt, als die sie begleitenden Arterien, mit vielem gallertartigen Zellstoff umgeben, durch den ganzen Nabel- sirang; dringt durch den Nabel des Kindes in den Unterleib; lauft im untern Rande des Hängebandes der Leber, das ist, in der Verdoppelung des Bauchfells, in eine ihr eigene Grube der Leber, welche sie wegen der Größe der Leber im Embryo gleich erreicht, aufwärts und links; scheint, wenn ihr übriger Stamm leer ist, in der Leber, wo ihre Aeste an die Substanz der Leber geheftet sind, weiter; giebt arterienartig mehrere (bis zwanzig) ansehnliche Aeste links in die Leber, bis sie sich mit dem einen großen Aste vornen in den linken Ast der Pfortader, mit dem andern in einer eigenen Furche der Leber als
j) Alb in Tabulae septem Uteri gravidi. Leidae. — Rüderer Icones Uteri humani. Goettingae 1759. fol. Tab. IR. — Hunter Tabulae uteri gravidi. «— Sandifort Observationum anatomico - pathologica- rum Libro secundo Tab. VII. — Wrisberg-de structura ovi et secundinarum humanarum. Goett. 178z. 4 - Meine Icones Embryonum humanorum, Francof. 17$0. fol. Tab. 2.