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venöser Gang laufenden kleinern Aste in die Hohl­vene ergießt.

Bisweilen senkt sich ein Theil von ihr in die Ge- kcösvene 2 .

Im Kinde übertrifft die Nabelvene bey weitem die Pfortader an Größe; denn der venöse Gang, der doch nur ein Ast der Nabelvene ist, hat schon allein die Dicke der Pfortader.

Nirgends finden sich in ihr Klappen.

Der venöse Gang macht mit der Hohlvene auf­wärts einen spitzen, unterwärts einen stumpfen Win­kel. Er soll bisweilen gefehlt haben.

Nach der Geburt schließt sich diese Nabelvene gänzlich, so, daß sie zuletzt ein rundliches Seil oder das runde Leberband (Ligamentum teres Hepatis) vorstellt, welches int Erwachsenen vom Nabel entfern­ter als im Kinde, folglich auch kürzer ist'. Doch geschieht dieses Schließen bald früher, bald später. Gemeiniglich verwächst sie gegen das Ende des ersten Monats, selten bleibt sie lebenslänglich offen 4 .

l) Tlieod. Kerckring Specileg. Observation. 37 . pag. 80 .

3) Sie soll in Erwachsenen noch offen angetroffen worden

seyN. Kerckring Specileg. anatom. Observation 7. Noch andere Fälle führt Haller Li ementortun Physiologiae Tomo VI. pag. 483* an.

4 ) Halle, Elem. phys. Lib. XXIII.