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Zwischenribbenvenen, welche aus .den vier oder fünf untern Zwischenräumen derRibben (nämlich aus dem zwölften, eilften, zehnten und neunten), vom Schlunde und vom Zwerchmuskel Aeste an sich zieht.
Sie verläßt drauf in der Gegend des dritten Wirbels die Wirbelsäule; beugt sich über den rechten Luftröhrenast, und zum Theil über die rechte Lungenarterie; empfangt noch Schlundvenen, und die rechte bisweilen doppelte Bronchialvene 4 ;
und endigt sich rechts hinten in die Hohlvene nahe über dem Herzbeutel mit einer einfachen oder wohl auch doppelten Klappe.
Selten endigt sie sich erst in den rechten Hohlvenensack.
Gewöhnlich stehen beide Stämme unter der letzten Ribbe durch einen über den ersten Lendenwirbel laufenden Queerast in Verbindung.
Die zehnte Zwischenribbenarterie nimmt auch wohl die linke Bronchialvene, welche die den linken Zwerchmuskelnerven begleitende Vene empfängt, auf; da hingegen die rechte Bronchialvene in die Hohlvene geht.
Gleich, wenn sie durch den Zwerchmuskel ge-
4) Die rechte Bronchialvene zieht, außer den Zweigen von der Luftröhre, Aeste vom Schlunde an sich, und endigt sich selten in die Hohlvene.