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ders auf der gegen die Wand der Arterie gewendeten Seite merklich vorragendes linsenförmiges knorpeli­ges Knötchen, wodurch der Rand selbst in zwey mond­förmige Ausschnitte getheilt wird *.

Uebrigens zeigen sich in selbigen glänzende Fasern, di^ meist queer laufen, doch auch palmartig erscheinen.

Jede dieser Klappen bildet mit der Wand der Arte­rie einen gegen das Herz zu geschlossenen, nach oben zu aber offenen parabolischen Raum oder eine Tasche; wenn also das Blut aus dem zusammengezogenen Herzen gegen die Achse der Kammer getrieben wird, dringt es wie ein Keil zwischen den Klappen durch, legt ihre frepen Ränder gegen die Wand der Arterie, und fließt ungehindert durch. Dieß beweißt i) der Bau der Klappen, 2) die Einsprützung, Z) die Un­terbindung, und 4) die auf gehinderte Ausleerung dieser Kammer erfolgende Erweiterung und endliche Berstung.

Betrachtet man diese drey Klappen mt Wasser schwimmend, so sieht man deutlich, wie sie durch das Aneinanderlegen die Mündung der Arterie verschlies- sen, um desto genauer, 'je mehr sie vom rückströmen­den Blute ausgedehnt werden ; denn sie verschließen

die

2) Am schönsten ist dies an den Klappen der Aorte abge« bildet von ZLntoritti Tab. posthum-. A.