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gleich die drey mondförmigen Klappen erheben, wel­lenförmig. Auch selbst von aussen verrathen sich diese Klappen durch gelinde Auftreibungen oder Vorra- gungen.

Die innerste Haut der Arterie nämlich, oder die innerste in die Arterie übergehende Haut des Herzens, bildet, indem sie verdoppelt wird, drep fast einem Halbmonde ähnliche, mit dem freyen Rande und Segelraume nach oben schauende Klappen, eine v o r- dere, eine hintere oder linke, und eine obere oder rechte.

Jede dieser Klappen 1 §at einen vollkommenen meist halben Zirkel am Umfange, mit dem sie sich von der Arterie, und, wie es scheint, zum Theile auch vom Fleische des Herzens förmlich als ein sehnig knor­peliges Leistchen (agger) erhebt; wo sie an der Spitze ihrer Hörner mit den benachbarten zusammenkommt, zeigt sich eine knorpelige Vorstehung aus der Arterie gleichsam als ein nach unten zu gespaltenes Gersten­kornförmiges Höckerchen zur Anreffung dieses Segels. Solcher Häkchen, die aber in Ansehung der Lage differiren, sind drey.

Der freye Rand der Klappe ist etwas härtlicher, fast -knorpelig und dicker, hat in der Mitte ein beson-

i) Malacarne Osservazioni in Cliirurgia. Cap, YI<

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