die Mündung schon, noch ehe sich die Ränder erreichen; am vollkommensten sind sie geschlossen, wenn sich endlich die drep Knötchen in der Achse berühren.
Diese Klappen sind so stark, daß sie von der zusammenziehenden Kraft der Arterie nicht überwunden werden können.
Bisweilen fand man eine Klappe löcherig 3 , oder man vermißte an der einen und der andern das Knötchen , oder eine war viel größer als die andere 4 .
Selten aber hat man nur zwey oder vier 5 solcher Klappen an der Lungenarrerie angetroffen.
Selten beobachtete man in mehrjährigen Kindern einen doppelten Ausgang aus der Lungenkammer, nämlich unter der Mündung der Lungenarterie eine etwas kleinere Oeffnung in den arteriösen Gang, der sich in die Aorte senkte 6 .
Z) Senac. Tab. I.
4) Morgagni de sedibus et causis morborum. Eplstol. 24. Nro. 15. pag. 49.
5) Huber in einer Handschrift. N. 290.
6) Außer den älteren Fällen, die Haller de corp. hum, fabrica. Tom. VI. p. 26;. anführt, sah Wrisberg diesen Fall in einem siebenjährigen Mädchen. Siehe meine Uebersetzung von Hallers Grundriß der Physiologie Note 54. Sandiforr sah ihn in einem drey- zehnjährigen Knaben. Observationes anatomico-patho- logicae. Libr. I. Cap. I. Tab. I. wo auch die durch diese Abweichung verursachten Zufälle von Hahn unvergleichlich beschrieben werden. Daß aber dieser Fall dem vbk-
S. Gefäßlehre. E