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kleinen Zweig, der in der Augenhöhle an der Bein­haut hinaufsteigt, und sich durch einen Faden mit dem Thränennerven verbindet dann tritt er hinten durch die untere Augenhöhlspalte unter dem Nieder­zieher des Augapfels in die Augenhöhle; geht unter dem Auswärtszieher des Augapfels über die Beinhaut jm Zellstoffe der unteren Augenhöhlspalte gegen die Mitte des Wangenbeines; schickt unterwegs einen einfachen oder doppelten Ast ab, welcher so nahe am Knochen zur Thränendrüse aufsteigt, daß er oft auf ihm eine Furche zurückläßt, wieder durch die Beinhaut dringt, und mit einem Thränennerven vereinigt, ent- weder durch ein Loch des Wangenbeins in die Grube hinter der Augenhöhle geht, um sich mit dem inneren tiefen Schläfenerven zu vereinigen; oder wenn dieses Loch nicht vorhanden ist," unter der Thränendrüse ins obere Augenlied zu verbreiten. Ist dieser auf- steigendeAst desWangenhautnervens stärker, so geht noch ein anderer Zweig von ihm, mehr vorwärts, durch ein Loch des Wangenbeins, um sich entweder mit dem inneren tiefen Schlafenerven zu verbinden, oder durch den Schläfemuskel zu dringen, mittelst eines oder zweyer absteigenden Fäden sich mit dem Anlitznerven zu vereinigen, und mit dem Reste auf dem Schläfemuskel über dasOhr, die Schläfe und den Scheitel hin, sich in die Haut zu verlieren. Ist