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des fünften Paares, lauft dicht unter der Beinhaut über dem Aufheber des oberen Augenliedes; giebt gleich bey seinem Eingang in die Augenhöhle nach in­nen zu i) einen feinen Ast, der sich durch einen Fa­den mit dem eigentlichen Unterrollnerve (infra* trochleari) verbindet, mit dem anderen unter der Rolle verlauft, und ein Fadchen in die Stirnhöhle * schickt, theilt sich dann in den 2) Oberroll- n.erven (supratrochlearis), der sich bald, nachdem er aus der Augenhöhle gekommen ist, bisweilen durch ein Nebenlock) am^ oberen Augenhöhlrande herauf­schlagt, am innersten Theile der Stirne in viele Zwei­ge und Reiser für den Augenbraunrunzler, für den Stirnmuskel, für den oberen Theil des Augenlied­schließers, und für die sie bedeckende Haut verbreitet, und zuweilen durch einen Faden sich mit dem Uterroll- nerven vereinigt; und 3) den eigentlichen Stirnnerven, welcher durch einen Einschnitt, oder durch ein Loch des Stirnbeins am Augenhöhlrande, vorwärts heraufgeschlagen, sich theils mit fiächeren und schwächeren, theils mit stärkeren und tieferen-

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den in den Stirnmuskel, in den Augenliedschließer,

und

8) Blumenbach de siniblts frontalibus @. io. ii. Bisweilen bildet er hierein klein Knötchen, aus welchem ein Fadchen in die Stirnhöhle dringt. S- Wrisbergs Note 125- ji, Hallers kleinen Physiologie.