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chen, selbst durchs Vergrößerungsglas erreichen, um dessen Größe nach einem Maasstabe bestimmen zukön« nen: denn wie fein ein solches Fadchen seyn müsse, er­kennt man vorzüglich an den Nerven des Labyrinths, ms sie von solcher Zartheit und Durchsichtigkeit sind, daß sie endlich selbst dem bewaffneten Auge entgehen. . Auch lehrt die Kleinheit der Thierchen, die dem Auge entgehen und dennoch Nerven besitzen, daß es nicht so leicht ist, einen einfachen Faden zu erkennen. Man rechnet daher, daß mehrere Tausende solcher Fädchen auf eine Quadratlinie gehen müssen 5 .

Die Nervenfaden sind kegelförmig nicht walzenförmig 6 +

§. 115.

Rechnet man alle Stellen, wo Nerven am Hirne und Rückenmarke befestigt sind, in eine zusammen,

5) P orter fiel d und G es ner bey Haller de C. H. F. Tom. 8. pag. 3 11.

6) Als Beweise, daß diese sehr wichtig scheinende Bemer­kung neu ist, will ich nur einige Stellen der größten

\ Männer anführen, wo sie ausdrücklich behaupteten, daß dieNeroencylindrisch, nicht conisch waren. So sagt

Jsaac Newton :Nervorum capillamenta singula solida <*sse pono et uniformia superficies eorum cy lindracea. Optice pag. 284,

Moorenvliet (ein Schüler des großen Albinus) Canaliculi nervosi non sunt conici, sed cylin- drici. Diss. de spiritibus nervorum L.B. 174b. p.iz.